Müller zu Klopp-Knatsch: „Sollen uns in Deutschland locker machen“
Müller: „Sollen uns in Deutschland locker machen“

Müller zu Klopp-Knatsch: „Sollen uns in Deutschland locker machen“

Thomas Müller (36) hat sich nun auch öffentlich zur viel diskutierten „Noch“-Aussage von Jürgen Klopp (58) geäußert. Vor dem WM-Eröffnungsspiel hatte der ehemalige Liverpool-Trainer scherzhaft gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Die Bemerkung verbreitete sich rasant und sorgte für viele Diskussionen. Nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao entschuldigte sich Klopp: „Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: ‚Noch‘. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber da war es schon zu spät und ich war im Fernsehen. Ist so flapsig rausgerutscht und hat gar keine Relevanz.“

Müller: „Kloppo hat das nicht so gemeint“

Jetzt äußerte sich Thomas Müller bei Magenta TV vor dem Dienstagsspiel Frankreich gegen Senegal. „Der Kloppo hat das auch gar nicht so gemeint“, sagte Müller. „Es war null böse gemeint. Aber wir sollen uns in Deutschland auch mal ein bisschen locker machen. Wenn das die Spieler und die Trainer wirklich beeinflusst, wenn das auf das Ergebnis Einfluss hat, dann sollen sich alle anders neu orientieren.“

Auch Rudi Völler kritisierte Müller

Zuvor hatte sich Rudi Völler (66) Thomas Müller und Jürgen Klopp vorgeknöpft. Er schlug unter anderem vor, dass der ehemalige Bayern-Stürmer einen Trainerschein machen solle. Müller dazu: „Das Gespräch war insgesamt ein bisschen unstrukturiert. Das hat vielleicht bei dem einen oder anderen auch zu Interpretationsschwierigkeiten geführt. Also der hintere Teil war vom Rudi absolut nett gemeint.“ Völler habe nur das Gespräch in einem Hotel vor dem Turnier wiedergegeben. „Aber er hat es nicht ganz geschafft, zu trennen – von seinem Verteidigen des DFB-Teams, die Bärenmutter ... Und das fand ich insgesamt gut von ihm in seiner Rolle, dass er das mit den Komikern angemerkt hat. Das ist genau seine Aufgabe, das Gesamtgebilde zu schützen.“ Müller weiter zur Völler-Kritik: „Ich weiß nicht, ob das bei uns so gut adressiert war, weil wir ein bisschen flachsen, während wir auch Fußball-Expertise einbringen. Das mit dem Trainerschein war null als Kritik gemeint vom Rudi.“

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