WM-Aus: Nagelsmann in München gelandet – Abgang durch die Hintertür
Nagelsmann in München gelandet – Abgang durch die Hintertür

Nagelsmann vermeidet öffentliche Stellungnahme

Bundestrainer Julian Nagelsmann ist nach dem überraschenden Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko kommentarlos nach Deutschland zurückgekehrt. Der 38-Jährige landete am Morgen am Flughafen München und verließ das Gebäude bei strömendem Regen durch einen Hinterausgang – an einem Dutzend wartender Journalisten vorbei, die vergeblich auf eine Stellungnahme hofften. Fans waren nicht erschienen.

Begleitung von Bayern-Profis

Im selben Flugzeug von Charlotte nach München saßen die Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala. Auch Musiala mied den Hauptausgang. Nur Pavlovic verließ das Terminal durch den Hauptausgang – ebenfalls ohne Kommentar. Die Stille der Rückkehrer spricht Bände über die Enttäuschung nach dem frühen Aus.

Zukunft von Nagelsmann offen

Nach dem frühen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer ungewiss. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Personalfrage erst nach dem Heimflug aller Beteiligten klären. Einen Rücktritt hatte Nagelsmann zuvor abgelehnt. Die Entscheidung über seine weitere Zusammenarbeit mit dem DFB wird nun mit Spannung erwartet.

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Weitere Rückkehrer in Frankfurt

Ein weiterer Teil der DFB-Reisegruppe war bereits am frühen Morgen in Frankfurt am Main gelandet. Unter anderem die Nationalspieler Angelo Stiller und Jamie Leweling vom VfB Stuttgart sowie Nagelsmanns Assistenztrainer Benjamin Hübner waren kurz nach ihrer Ankunft zu sehen. Auch sie äußerten sich nicht mehr öffentlich zum frühen WM-Scheitern. Die Stimmung im Lager ist gedrückt, nachdem die Mannschaft bereits in der ersten K.o.-Runde gescheitert war.

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