Werder Bremen hat sein erstes Testspiel der Saison mit 6:2 gegen den Oberligisten FC Verden gewonnen. Die Wechsel-Kandidaten Justin Njinmah (25) und Jens Stage (29) standen dabei im Mittelpunkt und erzielten jeweils einen Doppelpack. Beide Spieler möchten den Verein verlassen, doch ihre Zukunft ist noch ungewiss.
Wechsel-Kandidaten als Matchwinner
Bereits in der ersten Halbzeit zeigten Njinmah und Stage ihre Klasse. Njinmah traf in der 16. und 31. Minute, während Stage in der 25. und 36. Minute erfolgreich war. Damit sorgten sie für eine komfortable 4:1-Führung zur Pause. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Verdens Röpe (20.) war nur ein kurzer Schock für die Bremer. Insgesamt taten sich die Bremer jedoch schwer, die lange Sommerpause war ihnen anzumerken. Defensiv zeigte Werder einige Schwächen, Verden kam immer wieder zu guten Chancen.
Viele Wechsel im zweiten Durchgang
Nach der Pause wechselte Trainer Thioune auf neun Positionen durch, auch Njinmah und Stage blieben in der Kabine. Das Niveau des Spiels sank dadurch weiter. U23-Spieler Paul Erevbenagie erhöhte in der 63. Minute auf 5:1. Neuzugang Chuki traf kurz darauf einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten (67.). Kenny Quetant erzielte in der 83. Minute das sechste Tor für Werder. Der Schlusspunkt gehörte jedoch Verden: Berenschot verwandelte einen Strafstoß zum 6:2-Endstand (89.).
Zukunft von Stage und Njinmah ungewiss
Jens Stage war sich bereits mit Hoffenheim einig, doch der Wechsel scheiterte an der Ablösesumme. Der Däne möchte den Verein dennoch verlassen. An Justin Njinmah zeigen Premier-League-Aufsteiger Hull City und Championship-Klub Southampton Interesse. Es bleibt abzuwarten, ob es sich um ihre letzten Tore im Werder-Trikot handelte.
Trainingslager in Österreich
Für Werder Bremen geht es ab Montag für sieben Tage ins Trainingslager nach Österreich ins Zillertal. Dort soll die Mannschaft weiter an der Form für die kommende Saison feilen. Die Aufstellungen: 1. HZ.: Hein – Höcker, Heitmann, Stark, Wojcik, Deman – Njinmah, Stage, Mbangula – Musah, Kownacki. 2. HZ.: Kolke – Höcker, Heitmann, Pieper, Coulibaly, Hamouda – Soylu, Chuki – Grüll, Quetant, Erevbenagie.



