Oma Natalia bringt Zverev nach Paris-Sieg in Halle Glück
Oma Natalia bringt Zverev nach Paris-Sieg in Halle Glück

Knackig heiß, sodass einem der Schweiß schon beim bloßen Dasitzen läuft! Das sind die Bedingungen, die Tennis-Star Alexander Zverev (29) mag. Beim Rasen-Turnier in Halle/Westfalen steht der French-Open-Sieger im Viertelfinale, schlägt im deutschen Duell den Karlsruher Yannick Hanfmann (34) mit 6:3, 7:6. Nächster Gegner am Freitag: der Belgier Raphael Collignon (24) oder der Italiener Mattia Bellucci (25).

Bei Zverevs zweitem Sieg nach dem Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titels in Paris am 7. Juni wieder in der Box: Oma Natalia Fateeva (78). Die ist in dieser Woche in Westfalen mit dabei, lässt sich von den tropischen Temperaturen von über 30 Grad nicht abschrecken und fächert sich mit einem Fächer immer wieder Luft zu. Sie sitzt neben Zverev-Freundin Sophia Thomalla (36) in der Sonne, Mayla (5), die Tochter des Hamburgers, fehlt diesmal, ist wohl mit Zverevs Mutter Irina (59) da, wo es kühler ist.

Dass die Nummer 3 der Welt gegen die Nummer 59 klarer Favorit ist, selbst auf dem ungeliebten Rasen, versteht sich von selbst. Und so spielt Zverev auch, gewinnt den ersten Satz ohne viel Mühe 6:3. Danach aber legt Hanfmann seine Scheu ab, kommt gut ins Match und bringt wie Zverev alle seine Aufschlagspiele durch – Tiebreak. Nach 81 Minuten verwandelt der zweimalige Weltmeister seinen ersten Matchball zum 7:6.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Zverev: „Das war für ein Rasenmatch ein wahnsinnig gutes Level von beiden. Zum Glück habe ich in zwei Sätzen gewonnen. Mir geht es super, ich liebe die Hitze. Ich bin ein Sommerkind. Es wird noch wärmer, darauf freue ich mich. Yannick spielt ja wirklich gut. Der hat ja Joao Fonseca auseinandergenommen in der 1. Runde.“

Nur kurz ging Alexander Zverev im Tiebreak zu Boden. Verletzt hat er sich nicht. Für Zverev ist Halle die Generalprobe für Wimbledon. Da will er endlich mal durchstarten. Bislang kam der Olympiasieger von 2021 dort über das Achtelfinale noch nicht hinaus. Um möglichst viel Spielpraxis auf dem Untergrund zu bekommen, spielte er mit Kumpel Marcelo Melo (42) beim 500er-Turnier auch Doppel, schied dort aber am Mittwoch schon aus. Somit bleibt nur das Einzel für Spielpraxis, bevor es Mitte der kommenden Woche nach London geht, wo am 29. Juni das bedeutendste Tennisturnier der Welt beginnt.

Da würde sein erster Sieg in Halle eine gute zusätzliche Motivation sein. „Ich stand hier vor Jahren zweimal im Finale, ich würde hier gern mal gewinnen“, sagt Zverev. Vor einem Jahr reichte es zum Halbfinale, das er gegen Taylor Fritz (28/USA) verlor. Auch der ist in Halle im Viertelfinale.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration