Das Stadion von New Jersey war bereits fast leer, der Pokal längst übergeben – doch die spanische Nationalmannschaft und ihre Angehörigen wollten den Rasen noch nicht verlassen. Inmitten dieser ausgelassenen Atmosphäre zelebrierte der frischgebackene Weltmeister Pedri eine ganz besondere Tradition: ein Elfmeterschießen gegen seinen Vater Fernando.
Eine Tradition, die von Herzen kommt
Berichten zufolge war Pedris Vater Fernando einst selbst Torhüter bei einem lokalen Klub. Er gab seine Fußballkarriere jedoch auf, als sein eigener Vater starb. Ihm zu Ehren schießt Pedri nun jedes Mal einen Elfmeter gegen seinen Vater, wenn er einen Titel gewinnt. Diese bewegende Geste wiederholte sich nun auch nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2026.
„Es ist eine kleine Hommage an meinen Großvater und eine Möglichkeit, meinen Vater in meine Erfolge einzubeziehen“, erklärte Pedri nach dem Spiel. Die Szene im leeren Stadion berührte nicht nur die anwesenden Teamkollegen und Familienmitglieder, sondern auch die Fans weltweit, die das Video in den sozialen Medien teilten.
Der emotionale Moment im Detail
Nachdem der offizielle Teil der Zeremonie beendet war, bat Pedri seinen Vater auf den Rasen. Fernando stellte sich daraufhin zwischen die Pfosten, während Pedri den Ball auf dem Elfmeterpunkt positionierte. Mit einem Lächeln trat er an und verwandelte den Strafstoß sicher. Anschließend umarmten sich Vater und Sohn herzlich, während die Mannschaftskameraden jubelten.
Diese Tradition hat Pedri bereits nach früheren Titeln wie dem Gewinn der Copa del Rey oder der Europameisterschaft gepflegt. Für den 23-jährigen Mittelfeldspieler ist es eine Art, die Erinnerung an seinen Großvater lebendig zu halten und gleichzeitig die enge Bindung zu seinem Vater zu würdigen, der ihn auf seinem Weg zum Profifußball stets unterstützt hat.



