Nun ist es offiziell: Rasmus Kristensen (28) verlässt Eintracht Frankfurt. Der Däne kehrt auf persönlichen Wunsch zu seinem Heimatverein FC Midtjylland zurück. Eintracht kassiert nach BILD-Informationen eine Ablöse von rund 6 Millionen Euro. Im Gegenzug wechselt Sturm-Juwel Malik Pimpong (20) für 3,5 Millionen Euro von Skandinavien an den Main. Am Dienstagmorgen verkündete Eintracht den emotionalen Kristensen-Abgang.
Kristensen verlässt die Bundesliga auf eigenen Wunsch
„Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen, gleichzeitig möchte ich wieder in unmittelbarer Nähe zu meiner Familie leben und dort meine Karriere fortsetzen. Ich möchte mich herzlich bei den Verantwortlichen bedanken, die mich unterstützt haben und die mir nun die Möglichkeit geben, nach Dänemark zurückzukehren. Ein großes Dankeschön auch an die Eintracht-Fans, die mir in den vergangenen zwei Jahren viel Liebe gegeben haben“, erklärt Kristensen seinen Wechselwunsch.
Bereits über die letzten Monate hinweg besprach der Rechtsverteidiger mit Sport-Vorstand Markus Krösche (45) immer wieder einen möglichen Wechsel. Nach Saisonende legte er sich dann darauf fest, zurück zur Familie zu gehen. Für Eintracht ist dies sehr schmerzhaft, immerhin war der Rechtsfuß absoluter Stammspieler, machte 71 Pflichtspiele, erzielte dabei 9 Tore und legte vier weitere auf. Noch wichtiger: Kristensen war einer von wenigen echten Anführern in der Kabine. Trotzdem stimmte Krösche dem Wechselwunsch zu.
Krösche: „Wollten seinem Wunsch keine Steine in den Weg legen“
„Rasmus ist nicht nur ein sehr guter Fußballer, sondern auch ein Familienmensch, dem die Nähe zu seinen Angehörigen sehr wichtig ist. Auch wenn wir ihn nur ungern ziehen lassen, wollten wir seinem Wunsch keine Steine in den Weg legen und haben dem Wechsel zugestimmt“, erklärt Krösche.
Emotionale Worte an Eintracht
Kristensen erklärt weiter: „Sportlich und privat hatte ich hier eine großartige Zeit, die ich nicht vergessen werde. Mein Sohn ist in Frankfurt geboren, das wird uns für immer mit dieser tollen Stadt verbinden. Ich verlasse die Eintracht mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Bei Eintracht Frankfurt wird der Abwehr-Anführer definitiv mit zwei weinenden Augen verabschiedet.



