Ex-Eintracht-Trainer Albert Riera (44) hat mit einem wütenden Rundumschlag auf Instagram auf die Kritik von Eintracht-Boss Axel Hellmann (54) reagiert. Der Spanier, der in der vergangenen Saison nach nur 14 Spielen als Trainer von Eintracht Frankfurt entlassen wurde, bezeichnete Hellmann als „Niemand“ und „Feigling“. Hintergrund ist ein Interview, in dem Hellmann die Zusammenarbeit mit Riera als Fehler bezeichnet hatte.
Hellmanns Kritik an Riera
In einem Interview mit der „FAZ“ erklärte Hellmann: „Ich war überrascht, wie wenig er bereit war, sich mit der Bundesliga, diesem Klub und dem ganzen Umfeld auseinanderzusetzen.“ Der Vorstandssprecher räumte ein, dass die Verpflichtung Rieras ein Fehler gewesen sei. „Wir hatten die Vorstellung, dass er all diese Herausforderungen meistern würde. Das haben wir falsch eingeschätzt.“ Zudem habe der Kommunikationsstil des Trainers dem Verein Reputation gekostet. „Wir müssen im nationalen und internationalen Spielermarkt wieder das Vertrauen stärken, dass Eintracht Frankfurt der richtige Klub mit stabilen Verhältnissen auf der Trainerposition ist“, so Hellmann.
Rieras Instagram-Attacke
Riera reagierte am Donnerstagabend mit einer Instagram-Story, in der er ein Bild mit Sport-Boss Markus Krösche (45) postete. Dazu schrieb er: „Das sind die einzigen zwei Personen, die von morgens bis abends im Verein waren und dafür gekämpft haben, das Chaos – intern wie extern – in den Griff zu bekommen: Markus Krösche und ich!!! Niemand sonst!“
In einem weiteren Beitrag, der sich offenbar gegen Hellmann richtete, wetterte Riera: „Ich werde deinen Namen nicht nennen (die Person, die ich gerade mal zweimal gesehen habe), denn du bist niemand, völlig unbekannt, und du hast nichts geleistet. Bis heute weißt du wahrscheinlich nicht einmal, warum du überhaupt ein Gehalt vom Verein bekommst. Du hast beschlossen, über mich zu sprechen – also werde ich das ebenfalls tun!“
Vorwürfe der Abwesenheit
Riera warf der Vereinsführung zudem mangelnde Präsenz vor: „Eintracht war während meiner Zeit dort wie eine Geisterstadt. Weder der Präsident noch die Direktoren oder sonst jemand waren präsent. Wahrscheinlich tauchen sie nur auf, wenn es gute Zeiten gibt. Feiglinge reden erst hinterher und hinter dem Rücken anderer.“ Abschließend wünschte er dem Verein, „die richtigen Leute zu finden – Menschen, die etwas von diesem Spiel verstehen und dem Klub dabei helfen, eine erfolgreiche Fußballgeschichte zu schreiben.“
Reaktionen und Urlaubsbeitrag
Hellmann ließ die Attacke bislang unbeantwortet. Rund 20 Minuten nach dem Wutausbruch postete Riera jedoch einen fröhlichen Urlaubsbeitrag mit Familienfotos, unterlegt mit den Worten: „Familie, Freunde... Morgenläufe, Golf..., Sonnenuntergänge und Entspannung! Alles in dieser Reihenfolge!“



