DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat deutlich gemacht, dass er mehrere Weltmeister von 2014 in führenden Positionen beim Deutschen Fußball-Bund sehen möchte. „Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können“, sagte der 66-Jährige in einer Medienrunde mit „Bild“, „Frankfurter Rundschau“, der „Funke Mediengruppe“, „Kicker“ und „Süddeutscher Zeitung“ in Frankfurt am Main.
Völler nennt konkrete Namen der 2014er-Generation
Der Weltmeister von 1990 nannte dabei namentlich Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. „Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir“, befand Völler. Er forderte: „Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.“
Völler will bis zur EM 2028 weitermachen
Völler selbst will seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen. „Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen“, ergänzte er. Mertesacker, der mehrere Jahre die Nachwuchsabteilung des FC Arsenal leitete, hatte sich bereits für einen Posten beim DFB angeboten. Auch Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Mertesacker dem DFB empfohlen. Der Umbruch beim DFB nach dem WM-Aus soll somit auch personell mit prominenten Namen gestaltet werden.



