Argentinien-Coach Scaloni liefert sich Schlagabtausch mit Journalist
Scaloni und Journalist liefern sich hitzigen Schlagabtausch

Der Trainer der argentinischen Nationalmannschaft, Lionel Scaloni (48), lieferte sich nach dem mühsamen 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Kap Verde einen hitzigen Schlagabtausch mit einem Journalisten. Der Weltmeister-Coach, der zunächst entspannt wirkte, geriet mit dem Radioreporter Néstor Clivati aneinander, der die Leistung des Teams hinterfragte.

Skurrile Szene auf der Pressekonferenz

Clivati fragte Scaloni: „Was ist der Mannschaft passiert? Ist das die Last, ein Favorit zu sein?“ Scaloni unterbrach ihn sofort: „Nein, das nicht ... Lass das! Bei allem Respekt und nur, weil ich mich mit Dir gut verstehe. (...) Wir waren auf der Höhe. Aber es gibt Umstände, die das Spiel schwieriger machen, so wie der Rasen heute. Der war komisch, der Ball ist einfach nicht so schnell gerollt wie sonst.“

Als der Journalist etwas erwidern wollte, redete Scaloni weiter: „Lass mich ausreden. Oh, wirst Du jetzt etwa böse? Dann sag, was Du sagen wolltest.“ Clivati antwortete: „Du sollst wissen, dass ich Dich bewundere. Vielleicht sollte ich mich entschuldigen.“ Scaloni lenkte ein: „Bist Du verrückt? Ich höre Dir gerne zu. Wir können uns heute drüber streiten, ob wir gut gespielt haben oder nicht.“ Später fragte er: „Sind wir wieder gut? Ich entschuldige mich.“ und gab den Daumen hoch.

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Messi: „Wir wussten, dass es schwer wird“

Superstar Lionel Messi (39), der zum Spieler des Spiels gewählt wurde, sagte nach dem Spiel: „Wir wussten von Anfang an, dass es ein kompliziertes Spiel werden würde. Wir haben gedacht, das 1:0 würde uns helfen, das Spiel zu kontrollieren und Ruhe reinzubringen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Das sind K.-o.-Spiele, da schenkt Dir niemand etwas. Manche Leute unterschätzen bestimmte Teams vielleicht aufgrund ihres Namens, aber wir wussten, dass es schwer werden würde.“

Kap Verde: Stolz trotz Niederlage

Für Kap Verde war die Niederlage das Aus. Trainer Pedro Leitao Brito (56) zeigte sich stolz: „Meine Spieler waren in der Umkleidekabine sehr traurig. Sie haben sich umarmt, haben geweint. Es ist traurig, wir waren so nah dran. Kein anderes Team wäre in der Lage gewesen, gegen Argentinien zwei Tore zu schießen und sie in die Verlängerung zu zwingen. Jeder sollte meinen Spielern dafür dankbar sein, was sie in diesem Turnier gezeigt haben. Wir haben gezeigt, dass wir mit den besten Teams der Welt mithalten können.“

Ausblick: Argentinien trifft auf Ägypten

Argentinien trifft im Achtelfinale am Dienstag um 18 Uhr in Atlanta auf Ägypten. Kap Verde verabschiedet sich dagegen erhobenen Hauptes aus dem Turnier.

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