Schalke-Stars erhöhen Strafen nach Gehaltsplus – Telefonieren kostet 200 Euro
Schalke-Stars erhöhen Strafen: Telefonieren kostet 200 Euro

Die Lohnabrechnungen der Schalke-Profis werden ab Juli deutlich üppiger ausfallen. Durch den Aufstieg in die Bundesliga haben sich die Gehälter massiv erhöht, vor allem für die Stammkräfte der vergangenen Saison. Das Grundgehalt wird gestaffelt nach Einsätzen in der Aufstiegssaison angehoben: 0 bis 4,5 Einsätze, 5 bis 9,5, 10 bis 15,5, 16 bis 19,5, 20 bis 24,5 sowie 25 und mehr Einsätze. Die Leistungsträger können sich über durchschnittlich 30 bis 50 Prozent mehr Geld freuen. Dies hat zur Folge, dass nun auch die Strafen deutlich höher ausfallen.

Strafenkatalog verdoppelt: Telefonieren kostet 200 Euro

Nach Informationen von SPORT BILD hat sich die Mannschaft darauf verständigt, die Beträge im Strafenkatalog deutlich nach oben zu schrauben. Die meisten Vergehen kosten fortan das Doppelte. Zwei Beispiele: Telefoniert ein Spieler in der Kabine, sind dafür jetzt 200 Euro fällig. In der zweiten Liga waren es noch 100 Euro. Vergisst ein Spieler, seine Körperwerte in die dafür vorgesehene App einzutragen, die die Belastung im Training steuert, kostet dieses Vergehen 40 Euro (vorher 20 Euro).

Kassenwart Ron Schallenberg freut sich über höhere Einnahmen

Kassenwart Ron Schallenberg (27), der den Job vor einem Jahr von Ex-Torhüter Michael Langer (41) übernahm, wird in der Bundesliga-Saison also deutlich höhere Einnahmen auf dem Team-Konto verbuchen können. Das Geld gibt die Mannschaft in der Regel für gemeinsame Aktivitäten aus, in der vergangenen Saison etwa für die Aufstiegsreise nach Ibiza. Während Trainer Miron Muslic (43) kein großer Freund von Strafenkatalogen ist und diesen bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr eigentlich abschaffen wollte, sprach sich die Mannschaft dafür aus, ihn beizubehalten. Die Erhöhung der Strafen passt zur Marschroute des Revierklubs: noch professioneller, noch fokussierter zu sein, damit der Klassenerhalt gelingt.

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