Schicker-Hype in Hoffenheim: Warum die Fans den Österreicher lieben
Schicker-Hype in Hoffenheim: Fans lieben Österreicher

Die TSG Hoffenheim erlebt derzeit einen regelrechten Schicker-Hype. Sport-Boss Andreas Schicker (40) sorgt mit seinen spektakulären Transfers für Begeisterung bei den Fans. Mit Neuzugängen wie Nathan De Cat (17) und Patrick Wimmer (25) hat er einen Lauf, der die Anhängerschaft im Kraichgau in Ekstase versetzt. In den sozialen Netzwerken häufen sich Lobpreisungen für den Österreicher. Doch Schicker selbst bleibt bescheiden und bodenständig.

Schicker: Keine sozialen Medien, keine Ablenkung

Von der öffentlichen Euphorie um seine Person bekommt Schicker nur wenig mit. „Ich habe keine sozialen Medien, weder Instagram, TikTok noch Facebook. Von dem her lese ich das nicht“, erklärte der 40-Jährige. Er relativiert die Lobeshymnen: „Ich weiß in meiner Position, dass auch andere Zeiten kommen können. Man muss das neutral bewerten. Es ist schön, wenn es positiv wahrgenommen wird, aber viel wichtiger ist, dass wir an die Spieler glauben, die wir verpflichtet haben.“ Diese müssten nun bestmöglich integriert werden, um eine gute Saison zu spielen, so Schicker.

Das Erfolgsrezept: Frühzeitige Transfers und klare Ziele

Was Schicker besonders freut: „Es war uns wichtig, frühzeitig Transfers zu tätigen. Ich denke, das ist uns bis jetzt ganz gut gelungen.“ Das Ziel war klar: Zum Trainingsstart sollte die Mannschaft weitestgehend beisammen sein, damit die Neuzugänge die gesamte Vorbereitung mitmachen können – ein deutlicher Vorteil im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der WM-Abstellungen ist die Stimmung positiv, auch weil wirtschaftliche Meilensteine gesetzt wurden. „Auch wenn es sportlich schmerzt, ist mit dem Rekordtransfer von Bazou Touré (für rund 50 Millionen Euro Ablöse zu Newcastle United in die Premier League) etwas gelungen, worauf man stolz sein kann“, betont der Sport-Chef.

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Das Fundament: Erfahrene Leader und junge Talente

Für die Zukunft hat Schicker eine klare Vision: Er möchte den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Das Fundament der Mannschaft stehe bereits. „Wir haben erfahrene Spieler und Leader, die in Richtung Erfolg denken – dazu viele gute, junge Spieler.“ Die Kaderplanung ist fast abgeschlossen. Nur eine Lücke soll noch gefüllt werden: die Position des linken Flügels, die durch den Abgang von Touré frei wurde. Gesucht wird ein ähnliches Profil wie Touré, auch wenn Schicker weiß, wie schwierig das ist: „Einen Spieler wie Bazou wird es eins zu eins nicht geben – so schnelle und leichtfüßige Spieler gibt es weltweit nicht oft.“

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