Bastian Schweinsteiger hat den Beginn der ARD-Übertragung des WM-Viertelfinales zwischen Frankreich und Marokko verpasst. Der ehemalige Nationalspieler und TV-Experte steckte auf dem Weg ins Stadion in Foxborough, einem Vorort von Boston, im Stau, wie er in einem Video selbst erklärte. „Es tut mir leid, ich stecke im Voll-Volll-Voll-Stau. So was habe ich noch nie in meinem Leben erlebt“, sagte Schweinsteiger.
Stau-Chaos vor dem Stadion
Über zwei Stunden war der 41-Jährige im Stau gefangen. Die Verkehrssituation rund um das Gillette Stadium in Foxborough erwies sich als extrem problematisch. Zahlreiche Fans und Medienvertreter steckten ebenfalls fest. Schweinsteiger dokumentierte seine Lage in mehreren Clips, die er über soziale Medien verbreitete.
Ein weiterer Clip zeigte, wie er am Stau vorbeijoggte, um ins Stadion zu kommen. Für ihn sprang zunächst Philipp Sohmer an der Seite von Moderatorin Esther Sedlaczek ein. Knapp zehn Minuten nach Beginn der Sendung traf Schweinsteiger schließlich verschwitzt und mit einem Handventilator in der Hand ein und löste Sohmer ab.
Schweinsteiger mit Humor
„Also die Laufbereitschaft für ein Viertelfinale war auf jeden Fall da“, scherzte Schweinsteiger. Und fügte zu den umstrittenen Trinkpausen ein: „Nun verstehe ich die Hydration Break.“ Der ehemalige Fußballprofi zeigte sich trotz der Verspätung gut gelaunt und konnte die Situation mit einer Portion Selbstironie nehmen.
Die ARD-Übertragung des Viertelfinalspiels zwischen Marokko und Frankreich fand am 9. Juli 2026 statt. Das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg für Frankreich, das damit ins Halbfinale einzog. Schweinsteiger ist seit der WM 2022 als Experte für die ARD tätig und erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum.



