Nach einem beeindruckenden Doppelpack im Testspiel gegen Waldhof Mannheim hat sich Piet Scobel (21) selbstbewusst für einen Stammplatz beim 1. FC Nürnberg ins Gespräch gebracht. Der Angreifer, der im Januar mit einem überragenden Startelf-Debüt gegen den späteren Bundesliga-Aufsteiger Elversberg auf sich aufmerksam machte, konnte diese Leistung in der Rückrunde nicht bestätigen. Nun meldet er sich mit zwei Treffern im XXL-Test (viermal 30 Minuten) gegen den Drittligisten zurück.
Stammplatz-Ansage des Neu-Profis
Scobel, der einen Vertrag bis 2029 besitzt, zeigte sich nach dem Spiel entschlossen: „Ja, natürlich. Wenn nicht, dann arbeite ich daran, dass ich trotzdem auf möglichst viele Spielminuten komme. Mein Ziel ist natürlich, möglichst viel zu spielen und dementsprechend auch der Stammplatz.“ Der 1,91 Meter große Stürmer war im Januar gegen Elversberg mit zwölf Abschlüssen und zwei Toren beim 3:2-Sieg aufgefallen, blieb danach aber ohne Treffer (eine Vorlage).
Elversberg-Auftritt als Maßstab
Für Scobel ist die Glanzleistung von damals keine Last, sondern eine Motivation: „Im Grunde genommen habe ich eigentlich immer hohe Erwartungen an mich selber. Deswegen ändert das nicht so viel. Es gibt mir eher Mut, wenn man mal nicht so gute Spiele hat und weiß, man hat auf dem Niveau schon mal so ein Spiel gezeigt.“ Diese Einstellung könnte ihm helfen, konstanter zu werden.
Trainer Klose lobt die Entwicklung
Nürnbergs Trainer Miroslav Klose (48) sieht Scobel auf einem guten Weg: „Er hat sich anders präsentiert. Man sieht, er hat Selbstvertrauen, läuft viel, läuft auch gut an, hat ein gutes Timing.“ Besonders erfreut zeigt sich Klose über den wiedergefundenen Torriecher des Stürmers. Um den Stammplatz zu festigen, muss Scobel nun an die Leistung aus dem Test anknüpfen und seine Form bestätigen.



