Das WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien hat dem ZDF eine Rekord-Quote beschert. Die Live-Übertragung aus dem New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford verfolgten durchschnittlich 17,362 Millionen Zuschauer, wie die AGF Videoforschung ermittelte. Der Marktanteil erreichte 65,1 Prozent – das ist der höchste Wert für ein WM-Endspiel ohne deutsche Beteiligung.
Deutlicher Anstieg gegenüber 2022
Zum Vergleich: Das WM-Finale vor vier Jahren in Katar zwischen Argentinien und Frankreich hatten in der ARD nur 13,86 Millionen Menschen gesehen (Marktanteil: 53,6 Prozent). Die diesjährige Übertragung im ZDF übertraf diesen Wert deutlich. Allerdings lagen frühere Endspiele noch höher: Das Finale 2018 zwischen Frankreich und Kroatien (4:2) lockte 21,45 Millionen Zuschauer ins ZDF.
Nicht in der Reichweite enthalten sind die Zuschauer, die den spanischen Sieg im Internet oder in der ZDF-Mediathek verfolgten. Auch MagentaTV, das die Partie ebenfalls übertrug, veröffentlichte keine eigenen Zahlen.
DFB-Spiele weiterhin stärker
Das erfolgreichste WM-Spiel 2026 bleibt die erste Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao mit 23,427 Millionen Zuschauern. Die Vorrundenspiele des DFB-Teams erreichten im Schnitt 20,47 Millionen Fans – ein deutlicher Anstieg gegenüber der WM 2022 in Katar, wo die Stimmung rund um das Turnier gedrückt war und nur 14,52 Millionen im Schnitt einschalteten. Der Vorrunden-Rekord liegt bei 28,03 Millionen von der WM 2010 gegen Australien.
Das Finale selbst bot sportlich nicht immer das, was die Fans erwartet hatten, dennoch fieberten Millionen Deutsche mit. Der Siegtreffer von Ferran Torres, der nach seinem Tor die Eckfahne umtrat, sorgte für die Entscheidung.



