Trump droht Iran mit Vergeltung nach Tod von drei US-Soldaten – Tanker angegriffen
Trump droht Iran mit Rache – Tanker vor Omans Küste beschossen

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Tod von drei US-Soldaten durch iranischen Beschuss mit besonders harter Vergeltung gedroht. „Jedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe unter anderem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine entsprechend angewiesen.

Drei US-Soldaten getötet – Zahl der Gefallenen steigt auf 17

Am Wochenende gab das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Irankriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten bekannt. Zwei von ihnen kamen demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben, als US-Streitkräfte und Verbündete sich gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein dritter starb bei einer „kontrollierten“ Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne. Die offiziell bekannte Zahl der im Irankrieg gefallenen US-Militärs steigt damit auf 17.

Erneuter Tankerangriff in der Straße von Hormus

In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Das Schiff sei vor der Küste Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten.

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Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen. Die Führung in Teheran hatte wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit über die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge ist der wesentliche Grund für die erneute Eskalation des Krieges zwischen den USA und Iran.

Zehnte Nacht in Folge: US-Militär greift Ziele in Iran an

Das US-Militär greift auch in dieser Nacht – der zehnten in Folge – wieder Ziele in Iran an. Man wolle die Fähigkeiten Irans schwächen, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar-e Abbas.

Die iranische Armee meldete ihrerseits am Dienstagmorgen, sie habe einen US-Stützpunkt in Kuwait angegriffen. „Die Bodentruppen der Armee nahmen die auf dem Stützpunkt Arifjan in Kuwait stationierten Himars-Raketensysteme der US-Terrorarmee mit Boden-Boden-Raketen ins Visier“, erklärte die Armee nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna.

Teheran erklärt sich in „vollumfänglichem Krieg“ mit den USA

US-Präsident Trump hatte vor gut einer Woche die zwischen beiden Seiten vereinbarte Waffenruhe für beendet erklärt. Am Samstag erklärte Teheran die im Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenvereinbarung für hinfällig, die ein endgültiges Friedensabkommen binnen 60 Tagen ermöglichen sollte. Am Montag sagte Irans Präsident Masoud Pezeshkian, sein Land befinde sich in einem „vollumfänglichen Krieg“ mit den USA.

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