Spanien im WM-Finale: König Felipe jubelt, Tuchel sucht Messi-Plan
Spanien im WM-Finale: König Felipe jubelt, Tuchel sucht Plan gegen Messi

Spanien hat den Einzug ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente setzte sich im Halbfinale überraschend souverän mit 2:0 gegen Frankreich durch und bejubelte den zweiten WM-Titel nach 2010. Auch König Felipe VI. fieberte vor dem Fernseher mit und übermittelte nach dem Abpfiff seine Glückwünsche.

König Felipe: „Ein ganzes Land an eurer Seite“

„Ihr habt erneut gezeigt, warum ihr eine der großen Nationalmannschaften der Welt seid. Nun, mit einem ganzen Land an eurer Seite, kommt der Moment, um den Titel zu kämpfen“, hieß es auf dem offiziellen Account des spanischen Königshauses bei X. „Danke, dass Ihr uns diesen Weg habt genießen lassen. Los geht's.“ Nationaltrainer de la Fuente verriet nach der Partie, dass Felipe zu nächtlicher Stunde in Europa noch persönlich gratuliert habe. „Es macht uns so stolz, dass unser König uns angerufen hat und wir den Leuten in den Straßen so eine Freude bereiten konnten“, sagte de la Fuente im texanischen Arlington.

Macron spendet Trost nach Niederlage am Nationalfeiertag

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron war hingegen als Tröster gefordert. Die Niederlage am französischen Nationalfeiertag traf die Équipe Tricolore schwer. Macron gratulierte zunächst Spanien und fand dann auf der Plattform X mitfühlende Worte: „Danke an die Bleus, dass sie unsere Farben mit Engagement getragen haben. Die Niederlage heute Abend ist schwer zu verkraften, aber dieses Team ist jung und voller Zukunft.“

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Tuchel überlegt Manndeckung gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar über ein veraltetes taktisches Mittel nachgedacht. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Lionel Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander (21.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV). Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als andere. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.

Spanien hatte mit einer taktischen Meisterleistung die französischen Offensivstars entzaubert und hofft nun auf den zweiten WM-Titel. Der spanische Endspielgegner wird im zweiten Halbfinale zwischen England und Titelverteidiger Argentinien ermittelt.

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