Der SV Stätzling reist mit breiter Brust zum Spitzenspiel nach Manching. Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg im Derby gegen den FC Friedberg zeigt sich die Mannschaft von Trainer Markus Kusterer in starker Verfassung. Am kommenden Sonntag trifft der Tabellenzweite auf den Spitzenreiter aus Manching – ein Duell, das richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein könnte.
Dominante Vorstellung im Derby
Bereits am Freitagabend hatte Stätzling ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor heimischer Kulisse ließ die Mannschaft dem Rivalen aus Friedberg keine Chance. Von Beginn an übernahm der SV die Kontrolle und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Die Tore fielen durch Johannes Klammer, der per Kopf traf, sowie durch einen Doppelpack von Stefan Fink. „Wir haben über 90 Minuten eine sehr reife Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, resümierte Kusterer nach der Partie.
Besonders die Defensive stand sicher. Die Abwehr um Kapitän Michael Sturm ließ kaum etwas zu und hielt den Kasten sauber. Dieser defensive Zusammenhalt könnte auch im Spitzenspiel der Schlüssel zum Erfolg sein. Manching verfügt über eine der stärksten Offensiven der Liga, doch Stätzling hat in den letzten Spielen gezeigt, dass es gegen Top-Teams bestehen kann.
Spitzenspiel mit richtungsweisendem Charakter
Die Ausgangslage vor dem Duell am Sonntag ist klar: Manching führt die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung an, Stätzling liegt direkt dahinter. Ein Sieg würde die Gastgeber an die Tabellenspitze bringen. „Wir fahren nicht nach Manching, um zu verlieren. Wir wollen etwas mitnehmen und unsere Serie ausbauen“, gibt sich Kusterer kämpferisch.
Die Mannschaft ist gewarnt: Manching hat zu Hause erst einmal verloren und ist bekannt für seine Heimstärke. Doch Stätzling hat auswärts ebenfalls eine gute Bilanz. In den vergangenen fünf Auswärtsspielen holte das Team zwölf von möglichen fünfzehn Punkten. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet, jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen“, so der Trainer.
Personelle Situation und Taktik
Personell kann Kusterer fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der langzeitverletzte Andreas Wagner fehlt weiterhin. Ansonsten sind alle Spieler an Bord. Die Taktik wird ähnlich sein wie zuletzt: Kompakt stehen, wenig zulassen und auf Konter lauern. Manching wird das Spiel machen, Stätzling wird versuchen, über schnelle Flügelspieler wie Tobias Rieger zum Erfolg zu kommen.
„Manching ist eine sehr spielstarke Mannschaft, aber wir haben unsere Stärken. Wenn wir an unsere Leistung aus dem Derby anknüpfen, sind wir schwer zu schlagen“, sagt Mittelfeldspieler Lukas Mayer. Die Partie verspricht Spannung pur und wird mit Sicherheit viele Zuschauer anziehen.
Blick auf die Tabelle
Ein Sieg würde Stätzling nicht nur die Tabellenführung bescheren, sondern auch ein Zeichen an die Konkurrenz senden. Die Mannschaft ist entschlossen, den Aufstiegskampf bis zum Ende offen zu halten. Mit breiter Brust und dem Selbstvertrauen aus zuletzt vier Siegen in Folge geht es nun nach Manching – die Voraussetzungen für ein spannendes Spitzenspiel sind gegeben.



