Energie Cottbus bereitet sich im Trainingslager in Tirol (Österreich) auf die Zweitliga-Saison vor. Trainer Claus-Dieter Wollitz will den Neuzugängen die Spielphilosophie des Aufsteigers vermitteln. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Torhüterposition, bei der sich eine spektakuläre Wende andeutet.
Lotka als Nummer 1 verpflichtet – Pollersbeck vor Vertrag?
Energie verpflichtete nach dem Aufstieg Marcel Lotka von Fortuna Düsseldorf als neue Nummer 1. Doch in den vergangenen zwei Wochen trainierte der Ex-HSV-Torwart Julian Pollersbeck bei Energie mit. Pollersbeck reiste nicht mit nach Österreich, aber Wollitz hat ihn weiter auf dem Zettel. „Julian hat hier einen super Job gemacht. Wir müssen mal schauen, wie das nach dem Trainingslager aussieht. Wir haben mit Lotka jemanden verpflichtet. Aber Pollersbeck muss spielen“, so Wollitz.
Wollitz: Pollersbeck kann Nummer 1 sein
Deutet Wollitz eine neue Rangfolge im Tor an, falls man sich mit Pollersbeck auf einen Vertrag einigt? „Ich glaube auch, dass Pollersbeck die Nummer 1 sein kann. Aber dann kann Lotka nicht spielen. Wir haben uns jetzt erst mal so entschieden, dass er nicht mitfährt.“ Der Ausgang der Torhüterfrage sei offen. Wollitz schwärmt: „Wir haben noch am Freitag mit ihm geschrieben und auch lange gesprochen. Er ist ein unfassbar toller Junge. Ich bin dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte. Mal schauen, wie das ausgeht. Fakt ist, er muss spielen, das darf auch sein Anspruch sein. Er hat im Training und im Freundschaftsspiel fantastisch gehalten.“
Kampf um die Nummer 1: Lotka oder Pollersbeck?
Kommt Pollersbeck als neue Nummer 1 und muss Lotka auf die Bank? Wollitz: „Klar ist auch: Wir können uns nicht zwei identische Spieler auf dieser Position erlauben. Das würde meiner Meinung nach beiden nicht gerecht werden.“ Die Vorbereitung verspricht spannend zu werden – wenn Pollersbeck unterschreibt.



