Der VfB Stuttgart erlebt in diesem Sommer einen intensiven Konkurrenzkampf im Mittelfeld. Neuzugang Grischa Prömel (31), ablösefrei von der TSG Hoffenheim gekommen, zeigt bereits in den ersten Trainingstagen im Trainingslager in Grassau am Chiemsee seine Führungsqualitäten. Damit fordert er Kapitän Atakan Karazor (29) gleich doppelt heraus – als Spielgestalter und als Führungsspieler.
Doppelte Herausforderung für Karazor
In den vergangenen Jahren galten Karazor und sein Nebenmann Angelo Stiller (25) als gesetzt auf der Doppelsechs. Einzig Chema (21) machte vor allem zu Beginn der vergangenen Saison Druck auf die beiden Platzhirsche. Nun hat sich die Situation grundlegend geändert: Mit Prömel hat der VfB einen Transfer-Coup gelandet, der in der Champions League nicht auf der Bank sitzen möchte.
Karazor muss nun um seinen Stammplatz kämpfen. Zuletzt gab es sogar Spekulationen, dass er den Verein verlassen könnte, um dem großen Konkurrenzkampf auszuweichen. Doch wie die Bild berichtet, ist das Gegenteil der Fall: Karazor, seit 2019 in Stuttgart, will sich durchbeißen. Seine Verbundenheit zum VfB ist riesig, und nach dem Training am Montag führte er ein Vieraugengespräch mit Trainer Sebastian Hoeneß (44).
Teamgeist und neue Frisuren
Im Umgang mit den Kollegen gibt sich der Kapitän entspannt. Beim Warm-up am Montagabend scherzten er und Stiller über ihre neuen Frisuren – beide tragen derzeit lange Haare mit Haarband. Auch Deniz Undav (30) musste herzhaft lachen. Der Teamgeist im Kader scheint intakt, trotz des verschärften Konkurrenzkampfs.
Die Situation bleibt spannend: Wer wird in der neuen Saison das Mittelfeld des VfB bilden? Prömel hat seine Qualitäten in der Bundesliga und international unter Beweis gestellt. Karazor hingegen kennt die Abläufe beim VfB genau und hat das Vertrauen des Trainers. Die Entscheidung könnte erst kurz vor Saisonstart fallen.



