WM 2026: England schlägt Frankreich 6:4 – Platz drei für Tuchel
WM 2026: England besiegt Frankreich 6:4 im kleinen Finale

England sichert sich Platz drei – Spektakel in Miami

Im Spiel um den dritten Platz der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat England Frankreich mit 6:4 (4:0) besiegt. Vor 64.478 Zuschauern im Hard Rock Stadium in Miami sorgten die Three Lions für einen torreichen Abschluss des Turniers. Thomas Tuchel gelang damit das beste englische WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.

Bereits in der ersten Halbzeit legte England eine deutliche Führung vor. Declan Rice traf in der 3. Minute, Ezri Konsa erhöhte in der 18. Minute auf 2:0. Bukayo Saka sorgte mit einem Doppelpack (37., 45.+1) für den 4:0-Pausenstand. Frankreich gab sich jedoch nicht geschlagen. Kylian Mbappé (48., 66.) und Bradley Barcola (54.) verkürzten auf 4:3. Saka per Foulelfmeter (87.) und Jude Bellingham (90.+8) stellten den Endstand her, nachdem Ousmane Dembélé (90.+6) zwischenzeitlich noch einmal für Spannung gesorgt hatte.

Mbappé überholt Messi als Rekordtorschütze

Mit seinen beiden Treffern im kleinen Finale hat Kylian Mbappé nun insgesamt 22 WM-Tore erzielt und damit Lionel Messi (21) in der ewigen Bestenliste überholt. Der Franzose führt zudem mit zehn Turniertoren die Torjägerliste der WM 2026 an.

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Mexikos Präsidentin reist überraschend zum Finale

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wird auf Einladung von US-Präsident Donald Trump das WM-Finale besuchen. Sie erklärte, sie habe die Einladung angenommen, da es sich um eine direkte Einladung des US-Präsidenten handele. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde anwesend sein, so Sheinbaum.

Infantino spricht vor UN – Kritik an Rot-Sperren-Aufhebung

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat die WM in einer Rede vor den Vereinten Nationen als Erfolg bezeichnet. Das Turnier habe Menschen aus aller Welt vereint, sagte er. Sein Auftritt erfolgte im Rahmen einer Sitzung über den Beitrag des Fußballs zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen.

Infantino steht in der Kritik, nachdem auf Drängen von US-Präsident Donald Trump eine Sperre gegen US-Spieler Folarin Balogun aufgehoben worden war. Die formell unabhängige Disziplinarkommission hatte die Rote Karte nach einem Anruf Trumps bei Infantino kassiert.

Mehr als 200 Verbände unterstützen Infantino

Trotz des Skandals um die aufgehobene Sperre hat Infantino die Unterstützung von mehr als 200 der 211 Fifa-Mitgliedsverbände für seine Wiederwahl erhalten, wie der „Guardian“ berichtete. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gehörte zu den wenigen Verbänden, die kein Unterstützungsschreiben unterzeichneten. Die Wiederwahl Infantinos beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 in Rabat gilt als sicher.

Rauch über New York: Hoffnung auf Besserung für Finale

Vor dem WM-Finale in East Rutherford entspannt sich die Lage nach Tagen mit schlechter Luftqualität durch kanadische Waldbrände. Meteorologen rechnen bis Sonntag mit deutlicher Besserung. Eine Kaltfront mit Regen soll die Rauchschwaden vertreiben. Zuvor hatten Bürgermeister und Gouverneurin von New York zum Tragen von Masken aufgerufen.

Deutscher Schiedsrichter als VAR im Finale

Bastian Dankert wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien als Video-Assistent (VAR) im Einsatz sein. Der 46-Jährige ist international einer der erfahrensten Video-Schiedsrichter und bestreitet seinen zwölften Einsatz beim Turnier.

Argentiniens Präsident Milei reist aus Aberglauben nicht zum Finale

Argentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale nicht im Stadion verfolgen. Aus Aberglauben bleibt er seinem Amtssitz Quinta de Olivos treu, wo er alle Spiele der argentinischen Nationalmannschaft gesehen hat. Zu seiner Routine gehört das Tragen derselben Jacke, die er seit dem Achtelfinale nicht mehr ausgezogen hat.

Haaland nimmt Einladung von Tom Holland an

Erling Haaland hat die verspätet angenommene Einladung von Schauspieler Tom Holland zum Abendessen bestätigt. Holland hatte zuvor in der „Tonight Show“ erzählt, dass Haaland nicht auf seine Instagram-Nachricht reagiert habe. Haaland kommentierte nun: „Abendessen-Einladung akzeptiert. Ein bisschen spät. Sag nur den Ort!“

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Final-Schiri Vincic: Tränen bei der Nominierung

Schiedsrichter Slavko Vincic brach in Tränen aus, als er erfuhr, dass er das WM-Finale pfeifen darf. Der Slowene ist zum ersten Mal bei einem WM-Endspiel im Einsatz. Sein größtes Finale zuvor war das Champions-League-Finale 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund.

Gericht erlässt Verfügung gegen Fifa wegen Ticketverkauf

Das Landgericht Frankfurt hat eine einstweilige Verfügung gegen die Fifa erlassen. Die Ticketverkaufsplattform Ticombo wirft dem Weltverband manipulative Verfahren vor, darunter Zeitdruck und mangelnde Transparenz auf der Wiederverkaufsplattform.

Fifa führt Meisterringe ein

Der Weltmeister erhält neben der Trophäe und Goldmedaillen erstmals auch Ringe. Die Fifa vergibt 30 Ringe an das Siegerteam, von denen Kapitän und Trainer direkt nach dem Finale eine vorläufige Version erhalten. Zudem sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden. Diese Tradition stammt aus dem amerikanischen Sport, wo Meisterringe in NFL und NBA üblich sind.

Marokko hält an Trainer Ouahbi fest

Trotz des Aus im Viertelfinale gegen Frankreich (0:2) bleibt Mohamed Ouahbi Nationaltrainer Marokkos. Der Verband bekräftigte das Vertrauen in den 49-Jährigen, der erst im März das Amt übernommen hatte.

Spanien zittert um Yamal

Jungstar Lamine Yamal hat aufgrund einer Oberschenkelblessur das Mannschaftstraining ausgesetzt. Der 19-Jährige hatte sich die Verletzung im Halbfinale gegen Frankreich zugezogen. Trainer Luis de la Fuente bezeichnete die Pause als Vorsichtsmaßnahme.

Matthäus kritisiert Tuchel und Nagelsmann

Lothar Matthäus sieht Parallelen zwischen Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann. Beide hätten taktische Fehler begangen, indem sie wichtige Spieler wie Declan Rice (Tuchel) und Joshua Kimmich (Nagelsmann) auf ungewohnten Positionen einsetzten. Dies bezeichnete Matthäus als „überschlaue Trainer“.

Trump überreicht WM-Pokal

US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale den Pokal an den Sieger übergeben. Zuvor hatte er sich aus dem Turnier weitgehend herausgehalten, abgesehen von der Einmischung im Fall Balogun. Am Sonntag wird er gemeinsam mit Fifa-Präsident Infantino an der Siegerehrung teilnehmen.

Falkland-Provokation: London fordert Untersuchung

Nachdem argentinische Spieler nach dem Halbfinale ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ zeigten, fordert die britische Regierung eine Untersuchung durch die Fifa. Wirtschaftsminister Peter Kyle sagte, Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden. Die Fifa verbietet politische Botschaften bei WM-Spielen.

Adidas dominiert Finale – Nike geht leer aus

Das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien wird zu einem Marketing-Triumph für Adidas, da beide Teams von dem deutschen Hersteller ausgerüstet werden. Nike, das auf England und Frankreich gesetzt hatte, geht bei der WM im eigenen Land leer aus. Adidas verzeichnete im zweiten Quartal Bestellungen für WM-Produkte im Wert von rund 250 Millionen Euro.

Rooney und Lineker attackieren Tuchel

Nach dem Halbfinal-Aus Englands gegen Argentinien übten Wayne Rooney und Gary Lineker scharfe Kritik an Thomas Tuchel. Rooney nannte die taktischen Umstellungen „ärgerlich“, Lineker bezeichnete es als „unbegreiflich“, gegen Messi tief zu stehen. Auch Michael Owen kritisierte die Spielweise.

Pickfords Spickzettel wird zum Lacher

Englands Torhüter Jordan Pickford hatte auf seiner Trinkflasche einen Spickzettel mit Elfmeter-Notizen kleben, der nach dem Spiel von argentinischen Spielern studiert und belacht wurde. Fitnesstrainer Luis Martin postete ein Foto mit der spöttischen Bemerkung: „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.“

Kane lässt Zukunft offen

Harry Kane hat offen gelassen, ob er bei der nächsten WM wieder für England spielen wird. Der 33-Jährige verwies auf sein Alter, aber auch auf Lionel Messi, der mit 39 noch auf höchstem Niveau spiele. „Ich will mir keine Grenzen setzen“, sagte Kane.

Schweinsteiger schlägt van Gaal vor

Bastian Schweinsteiger kann sich Louis van Gaal als Bundestrainer vorstellen, falls der geplante Deal mit Jürgen Klopp nicht zustande komme. Van Gaal habe Struktur und könne etwas Neues aufbauen, so Schweinsteiger.

Prinz William: Enttäuscht und stolz

Prinz William, Präsident des englischen Fußballverbands, zeigte sich nach dem Halbfinal-Aus enttäuscht, aber stolz auf das Team. „Ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch“, schrieb er auf X.