Deutschlands WM-Aus: Das Fiasko von Foxborough
Der deutsche WM-Traum ist geplatzt. Mit einer Blamage im Sechzehntelfinale schied die DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft 2026 aus. Für Kapitän Joshua Kimmich war es das dritte WM-Scheitern in seiner Karriere. In seiner Enttäuschung zeigte er jedoch Größe – anders als der Bundestrainer. Aus Foxborough berichtet Jan Göbel.
Kimmich: „Schlimm“ – aber würdevoll
DFB-Kapitän Joshua Kimmich zeigte sich nach dem Aus tief getroffen. „Es ist schlimm“, sagte er mit brüchiger Stimme. Dennoch fand er klare Worte ohne Ausflüchte: „Wir haben es nicht verdient, weiterzukommen.“ Diese Haltung stand im Kontrast zum Auftreten des Bundestrainers, der nach der Niederlage keine Verantwortung übernahm.
Dritte WM-Enttäuschung für Kimmich
Für Kimmich war es bereits das dritte WM-Scheitern. Nach 2018 und 2022 endete auch 2026 die Turnierreise der Deutschen frühzeitig. Der Mittelfeldspieler, der seit Jahren zu den Führungsspielern zählt, musste erneut eine enttäuschende Heimreise antreten. „Es tut weh, immer wieder an diesem Punkt zu stehen“, gestand er.
Bundestrainer in der Kritik
Während Kimmich Größe bewies, geriet der Bundestrainer zunehmend unter Druck. Kritiker werfen ihm vor, taktisch falsch aufgestellt zu haben und die Mannschaft nicht auf das entscheidende Spiel vorbereitet zu haben. Die Leistung gegen den Gegner sei „nicht WM-würdig“ gewesen, hieß es in Expertenkreisen.
Das Spiel in Foxborough
Die Partie im Gillette Stadium von Foxborough endete mit einer unerwarteten Niederlage. Die deutsche Mannschaft zeigte über weite Strecken eine schwache Vorstellung und fand nie zu ihrem Spiel. Der Gegner nutzte die Fehler eiskalt aus. Statistik: Deutschland hatte 65 % Ballbesitz, aber nur drei Torschüsse aufs Tor – der Gegner traf zweimal.
Reaktionen aus dem DFB-Lager
Neben Kimmich äußerten sich auch andere Spieler enttäuscht. „Wir haben uns viel vorgenommen, aber es hat nicht gereicht“, sagte ein Verteidiger. Der DFB-Präsident kündigte eine gründliche Analyse an. Die Zukunft des Bundestrainers ist ungewiss.
Auswirkungen auf den deutschen Fußball
Das frühe Aus wirft Fragen auf: Wie konnte es zu dieser Blamage kommen? Der DFB steht vor einem Umbruch. Experten fordern eine Neuausrichtung der Nachwuchsarbeit und eine kritische Überprüfung der Trainerphilosophie. Die WM 2026 wird als „Fiasko von Foxborough“ in die Geschichte eingehen.



