Spanien schlägt Argentinien im WM-Finale 2026 durch Torres-Tor
WM-Finale: Spanien besiegt Argentinien 1:0 n.V.

Spanien krönt sich zum Weltmeister – Torres erlöst die Furia Roja

Spanien hat das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen und sich damit den zweiten WM-Titel der Geschichte gesichert. Vor 80.663 Zuschauern im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, erzielte Joker Ferran Torres in der 106. Minute das entscheidende Tor. Für Argentinien und Superstar Lionel Messi platzte der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung.

Die Partie war über weite Strecken von spanischer Dominanz geprägt. Der Europameister von 2024 kontrollierte das Spielgeschehen, ließ aber in der regulären Spielzeit beste Chancen aus. Erst in der Verlängerung, als Argentinien in Unterzahl agieren musste, nutzte Torres seine Gelegenheit. Der 65-jährige Luis de la Fuente wurde als ältester Trainer der WM-Geschichte zum Champion.

Messi und Yamal im Fokus – Argentinien enttäuscht offensiv

Lionel Messi, der als erster Spieler der WM-Historie sein drittes Finale von Beginn an bestritt, blieb weitgehend blass. Der 39-Jährige, der bei diesem Turnier mit acht Toren und vier Assists geglänzt hatte, fand gegen die spanische Defensive kaum Mittel. Auch die gesamte argentinische Offensive enttäuschte und blieb über 110 Minuten wirkungslos. Auf der Gegenseite sorgte Spaniens Jungstar Lamine Yamal für Gefahr, scheiterte aber mehrfach an Argentiniens Keeper Emiliano Martínez.

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Die erste Halbzeit verlief zäh. Ein Abschluss von Yamal landete in den Armen von Martínez (5.), im Gegenzug tauchte Messi frei vor Unai Simón auf, doch Spaniens Schlussmann klärte rechtzeitig. Kurz vor der Pause prüfte Mikel Oyarzabal Martínez mit einem Flachschuss (39.), und Marc Cucurellas Versuch strich am Tor vorbei (43.).

Spanien erhöht Druck – Argentinien in Unterzahl

Nach der Halbzeitpause mit einem Auftritt der Popstars Madonna, Shakira und Justin Bieber kamen die Spanier schwungvoller aus der Kabine. Álex Baena scheiterte aus der Distanz (46.). Trainer de la Fuente brachte mit Pedri und Torres frische Kräfte, und der Druck auf das argentinische Tor wuchs. Dani Olmo (64.) und Yamal (90.+8) vergaben weitere Chancen. Argentinien fand offensiv kaum statt.

In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit sah Argentiniens Mittelfeldspieler Enzo Fernández nach einem Foul die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatte er bereits wegen Reklamierens verwarnt worden. In Unterzahl retteten sich die Argentinier zunächst in die Verlängerung. Ein Tor des eingewechselten Spaniers Nico Williams wurde wegen eines Fouls im Vorfeld nicht anerkannt (96.).

Torres erlöst Spanien – historischer Triumph

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung schlug Torres zu. Per Direktabnahme mit links verwandelte der Joker und machte Spaniens zweiten WM-Triumph perfekt – 2010 hatte Andrés Iniesta gegen die Niederlande ebenfalls das 1:0-Siegtor in der Verlängerung geschossen. Danach traute sich Argentinien mehr, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Neben US-Präsident Donald Trump und Fifa-Boss Gianni Infantino verfolgten zahlreiche Prominente wie Tom Cruise, Rihanna, David Beckham und Jay-Z das Finale. Für Argentinien, das als drittes Team nach Italien (1934, 1938) und Brasilien (1958, 1962) den Titel hätte verteidigen können, endete die Ära nach dem Triumph von 2022.

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