WM-Nacht: Frankreich siegt, Mexiko bezwingt Ecuador, Koeman tritt zurück
WM-Nacht: Frankreich siegt, Mexiko bezwingt Ecuador

Topfavorit Frankreich und Superstar Kylian Mbappé haben sich bei der Fußball-WM mit einem klaren 3:0 (1:0)-Sieg gegen Schweden für das Achtelfinale qualifiziert. Vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford erzielten Mbappé (45./74. Minute) und Bradley Barcola (53.) die Tore für die Franzosen, die phasenweise eine beeindruckende Show boten. Mbappé rückte in der ewigen WM-Torjägerliste näher an Lionel Messi heran, während Bayern-Profi Michael Olise erneut als Vorbereiter glänzte. Die Franzosen treffen am Samstag in Philadelphia auf Paraguay, das zuvor Deutschland besiegte.

Mexiko bezwingt Deutschland-Schreck Ecuador

Nach einstündiger Verspätung wegen eines schweren Gewitters feierte WM-Mitgastgeber Mexiko eine Gala gegen Ecuador. Vor 80.824 Zuschauern im ausverkauften Aztekenstadion siegte Mexiko souverän mit 2:0 (2:0). Julián Quiñones traf in der 22. Minute, Raúl Jiménez legte neun Minuten später nach. Ecuador musste nach einer Roten Karte für Piero Hincapie in der Nachspielzeit in Unterzahl weiterspielen. Im Achtelfinale trifft Mexiko entweder auf die Demokratische Republik Kongo oder England um Bayern-Star Harry Kane.

Niederlande-Coach Koeman tritt zurück

Ronald Koeman hat nach dem frühen WM-Aus gegen Marokko seinen Rücktritt als Nationaltrainer der Niederlande erklärt. Der 63-Jährige gab via Instagram bekannt, die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, in der vergangenen Nacht getroffen zu haben. „Vor allem stolz und dankbar“ zeigte er sich mit Blick auf seine Karriere, die Stationen beim FC Barcelona, Ajax Amsterdam und zwei Amtszeiten bei der niederländischen Nationalmannschaft umfasste.

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Starkes Gewitter verzögert Mexiko gegen Ecuador

Das Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador begann mit einer Stunde Verspätung, nachdem ein schweres Gewitter über Mexiko-Stadt niederging. Der Stadionsprecher gab die Verzögerung etwa 60 Minuten vor dem geplanten Anpfiff um 19.00 Uhr Ortszeit bekannt. Keine der beiden Mannschaften hatte bis dahin den Rasen zum Aufwärmen betreten. Der starke Regen hatte am späten Nachmittag eingesetzt.

Collina verteidigt strittige Tah-Entscheidung

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die Entscheidung verteidigt, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über solche Situationen: „Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden.“ Collina nannte Waldemar Anton nicht namentlich, beendete seinen Beitrag aber mit einem großen Foto der strittigen Szene, in der der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Paraguays Torwart grafisch hervorgehoben wurde.

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