WM-Shows: Banaler Budenzauber trotz Superstars
Die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 war trotz prominenter Künstler wie Shakira eher enttäuschend. Nun steht die erste Halbzeitshow in einem WM-Finale bevor, und es droht Ähnliches – obwohl Coldplays Frontmann Chris Martin die Popgrößen BTS und Madonna verpflichtet hat. Der fehlende Zauber ist Teil dieser WM-Konstruktion, schreibt Arno Frank in einer Analyse.
Shakira trat bei der WM-Eröffnungsfeier auf, doch der große Tusch blieb aus. Die Show verpuffte trotz der Star-Power. Nun soll die Halbzeitshow des Endspiels die Zuschauer begeistern. Chris Martin von Coldplay hat BTS und Madonna engagiert, um ein spektakuläres Programm zu bieten. Doch die Erwartungen sind gedämpft.
Die WM in den USA, Kanada und Mexiko steht unter besonderen Vorzeichen. Die Shows wirken oft aufgesetzt und kommerziell. Der Budenzauber, der früher für Gänsehaut sorgte, fehlt. Statt echter Emotionen dominieren durchchoreografierte Nummern. Die Halbzeitshow könnte das gleiche Schicksal erleiden wie die Eröffnungsfeier: viel Prominenz, wenig Magie.
Arno Frank kommentiert, dass die Inszenierung Teil eines größeren Problems ist. Die WM ist zu einer Marketingveranstaltung verkommen. Die Show-Einlagen dienen nicht der Fußballkultur, sondern der Vermarktung. Die Fans vermissen den authentischen Zauber, der Turniere früher auszeichnete.
Ob Coldplay, BTS und Madonna diesen Zauber zurückbringen können, bleibt fraglich. Die Proben laufen auf Hochtouren, doch die Skepsis bleibt. Die Halbzeitshow wird am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford stattfinden. Millionen Zuschauer weltweit werden einschalten – in der Hoffnung auf einen unvergesslichen Moment.



