BVB-Frauen trotzen Niederlage und erreichen Champions-League-Play-offs
Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben am Sonntag eine klare Niederlage beim ungarischen Titelverteidiger ETO Györ hinnehmen müssen, konnten aber dennoch einen wichtigen Erfolg verbuchen. Mit einem Ergebnis von 28:39 (17:24) unterlagen die Bundesliga-Spitzenreiterinnen deutlich, doch dank einer gleichzeitigen Niederlage des norwegischen Konkurrenten Storhamar HE sicherten sie sich den Einzug in die Viertelfinal-Play-offs der Champions League.
Spielverlauf und entscheidende Parallelergebnisse
Das Spiel in Györ gestaltete sich von Beginn an schwierig für die Dortmunderinnen. Der ungarische Meister zeigte seine Klasse und baute bereits zur Halbzeit eine komfortable Führung von 24:17 aus. In der zweiten Hälfte gelang es dem BVB nicht mehr, entscheidend aufzuholen, sodass am Ende eine deutliche 28:39-Niederlage stand. Entscheidend für das Weiterkommen war jedoch das parallele Spiel in Norwegen, wo Storhamar HE ebenfalls verlor und damit den dritten Gruppenplatz nicht mehr gefährden konnte.
Das System der Champions League und die nächsten Schritte
In der Gruppenphase der Champions League ziehen die jeweils ersten beiden Teams der beiden Achtergruppen direkt ins Viertelfinale ein. Die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 6, zu denen nun auch der BVB gehört, müssen den Umweg über die Play-offs nehmen. Diese entscheidenden Play-off-Spiele werden bereits im April ausgetragen, während das prestigeträchtige Final-Four-Turnier für Anfang Juni in Budapest geplant ist. Für die Dortmunder Handballerinnen bedeutet dies, dass sie sich in den kommenden Wochen intensiv auf diese wichtige Phase vorbereiten müssen.
Der Erfolg ist besonders bemerkenswert, da der BVB in der aktuellen Bundesliga-Saison die Tabellenführung innehat und nun auch auf europäischer Ebene weiterhin mitmischen kann. Die Kombination aus eigener Leistung und dem glücklichen Ausgang des Parallelspiels hat den Weg in die nächste Runde geebnet. Die Mannschaft und das Trainerteam können nun die Vorbereitungen auf die Play-offs gezielt angehen, mit dem Ziel, sich für das Final-Four-Turnier in der ungarischen Hauptstadt zu qualifizieren.



