Die Leidenszeit von Fabian Wiede hat ein Ende in Sicht. Der Rückraumspieler der Füchse Berlin befindet sich nach langer Verletzungspause in der finalen Phase seines Comebacks. Noch steht er nicht wieder in der aktiven Rolle auf dem Parkett, doch er ist während der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 wieder nah an der Mannschaft – und die Fans sehen ihn so gern wie eh und je. Der 35-Jährige gibt zudem tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt.
Die letzte Etappe eines langen Weges
Der gebürtige Berliner, der 2015 vom SC Magdeburg zu den Füchsen wechselte, hat in seiner Karriere viel erlebt. Mit der deutschen Nationalmannschaft feierte er 2016 den Europameistertitel. In der Bundeshauptstadt entwickelte er sich über die Jahre zu einer tragenden Säule der Mannschaft. Doch immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück. Die jüngste Leidenszeit dauerte besonders lang und forderte nicht nur körperlich, sondern auch mental ihren Tribut.
Umso größer ist nun die Erleichterung, dass der 1,94 Meter große Rechtshänder die letzte Etappe seines Comebacks erreicht hat. In den vergangenen Wochen absolvierte er individuelle Einheiten, steigerte langsam den Umfang und arbeitete gezielt an seiner Fitness. Die endgültige Rückkehr ins volle Mannschaftstraining steht noch aus, doch der Weg dahin ist geebnet. In seiner bereits zwölften Saison im Trikot der Füchse will er noch einmal angreifen.
Wiedes Bedeutung für die Füchse
Die Füchse Berlin brauchen Fabian Wiede in der kommenden Spielzeit mehr denn je. Die Abgänge einiger Leistungsträger haben Lücken im Rückraum hinterlassen, und genau hier kommt Wiedes Erfahrung zum Tragen. Mit seiner Übersicht, seinem Tempospiel und seiner Ruhe im Abschluss ist er ein Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Dazu kommt seine Abstimmung mit den Nebenleuten, die er auf dem Feld exzellent orchestriert.
Doch nicht nur sportlich ist er wertvoll. Wiede ist ein Führungsspieler, der auf und neben dem Feld Verantwortung übernimmt. Gerade die jungen Spieler im Kader profitieren von seiner Erfahrung. Die Verantwortlichen der Füchse setzen große Hoffnungen in seine Rückkehr – nicht nur, weil er Tore wirft, sondern weil er das gesamte Team stabilisiert. Seine Präsenz allein reicht aus, um dem Spiel eine Ordnung zu geben, die in der Defensive wie in der Offensive spürbar ist.
Nah am Team, nah an den Fans
Obwohl Wiede noch nicht voll belastbar ist, ist er bei den Trainingseinheiten präsent. Er spricht viel mit den Neuzugängen, gibt Tipps und feuert seine Kollegen an. Diese Präsenz kommt bei den Fans gut an: Der Rückraumspieler genießt eine ungebrochene Beliebtheit, seine Rückkehr auf das Feld wird sehnsüchtig erwartet. Auch beim Deutschen Handballbund ist er ein bekanntes Gesicht, wenn er auch bei der Nationalmannschaft zuletzt nicht mehr im Aufgebot stand.
Für Wiede selbst ist die Unterstützung ein wichtiger Antrieb. Nach seiner langen Leidenszeit hat er einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt gegeben. Der Wille, wieder auf dem Handballfeld zu stehen, war nie stärker. Nun heißt es Geduld bewahren – die letzte Etappe ist eingeläutet, und die Vorfreude steigt. Die Anzeichen mehren sich, dass die Fans ihren Führungsspieler schon bald wieder in voller Aktion erleben dürfen.
Vorbereitung auf eine ambitionierte Saison
Die Füchse Berlin befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27. Das Team arbeitet fokussiert an den Abläufen, die Testspiele zeigen erste Fortschritte. Die Erwartungen an den Hauptstadtklub sind hoch – die Ziele sind ambitioniert. Ein Comeback von Fabian Wiede könnte dabei zusätzlichen Schub verleihen. Der Routinier soll behutsam aufgebaut werden, um zur rechten Zeit in Topform zu kommen.
Die Handball-Bundesliga ist bekannt für ihre Intensität und Ausgeglichenheit. Gerade in dieser Umgebung zählt Erfahrung. Mit einem gesunden Wiede im Rückraum erhöhen sich die Chancen der Füchse, in den entscheidenden Momenten die Nerven zu bewahren und enge Spiele für sich zu entscheiden. Die Fans hoffen, dass der 35-Jährige schon bald wieder seine Qualitäten auf der Platte zeigt – und die Leidenszeit endgültig der Vergangenheit angehört.



