Die U18-Handballerinnen von den Fidschi-Inseln haben bei ihrer ersten Weltmeisterschaft in Rumänien nach zwei Spielen eine Tordifferenz von 6:122 kassiert. Dennoch zeigt sich der Verband begeistert von der historischen Teilnahme und den offensiven Fortschritten der Mannschaft.
Historisches Debüt mit 2:55 gegen Frankreich
Im Auftaktspiel traf das Team aus dem Südpazifik auf die viertplatzierte Nation der Welt, Frankreich. In der achten und der 46. Minute gelangen den Fidschianerinnen die ersten beiden Tore einer Juniorinnen-WM überhaupt – der Endstand lautete 2:55. Der Fidschi-Handballverband postete nach der Partie auf Facebook: „Geschichte geschrieben – unabhängig vom Ergebnis!“ und hob hervor, dass es eine „enorme Lektion“ für das junge Team sei.
Steigerung um 100 Prozent im zweiten Spiel
Bereits einen Tag später, am Donnerstag, verbesserte sich die Offensive deutlich. Gegen Kroatien erzielten die Fidschi-Juniorinnen vier Treffer – eine Steigerung um 100 Prozent im Vergleich zum Auftakt. Allerdings kassierten sie mit 4:67 noch mehr Gegentore als zuvor. Die kumulierte Tordifferenz beträgt nun 6:122. Trainer, Eltern, Fans und Verband lassen sich davon die Freude nicht nehmen. „Kopf hoch, Mädels … eure Familien, Fans und die Handball-Community sind stolz auf euch!“, schrieb der Verband weiter.
Vorrundenabschluss gegen Ägypten
Am Samstag um 11.45 Uhr steht das dritte Vorrundenspiel gegen Ägypten an. Eine erneute deutliche Niederlage gilt als wahrscheinlich. Doch die Spielerinnen nehmen die Erfahrung mit, und der Verband betont den Wert der Teilnahme an einem solchen Turnier. „Bei ihrem historischen Debüt gegen die Nummer 4 der Welt anzutreten, ist eine enorme Lektion“, hieß es. Die Freude am Handball bleibt ungetrübt.



