Handball-Bundesliga: Flensburg und Kiel feiern wichtige Auswärtssiege
In zwei packenden Partien der Handball-Bundesliga konnten die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel wichtige Auswärtssiege einfahren. Während die Norddeutschen aus Flensburg ihre Position in der Spitzengruppe festigten, setzte der THW Kiel seine Siegesserie fort.
SG Flensburg-Handewitt behauptet Platz als Verfolger
Die SG Flensburg-Handewitt hat ihren Rang als erster Verfolger von Spitzenreiter SC Magdeburg erfolgreich verteidigt. Beim HC Erlangen gelang den Norddeutschen ein souveräner 34:29 (17:14)-Sieg. Mit nun 35:9 Punkten bleibt das Team von Trainer Ales Pajovic dicht an Magdeburg (38:4) dran. Der aktuelle Champions-League-Sieger empfängt am Sonntag Aufsteiger GWD Minden.
Die Anfangsphase gestaltete sich für die Flensburger vor 8.200 Zuschauern in Nürnberg schwierig. Erlanger Torwart Khalifa Ghedbane zeigte starke Paraden und ließ die Angriffe der Gäste immer wieder scheitern. Doch ab der 12. Spielminute übernahm die SG zunehmend die Kontrolle. Von einem 3:4-Rückstand entwickelte sich das Spiel über 6:4 (17. Minute) und 8:8 (20. Minute) bis zu einer deutlichen 12:8-Führung in der 23. Minute.
Nach der Pause behaupteten die Norddeutschen ihren Vorsprung mühelos. Besonders markant war das 30:20 in der 46. Minute durch Nationalspieler Marko Grgic, gefolgt von einer beeindruckenden Siebenmeter-Parade von SG-Schlussmann Benjamin Buric gegen Viggo Kristjansson. Diese Aktionen besiegelten den verdienten Sieg der Flensburger.
THW Kiel setzt Siegesserie fort
Im zweiten Spiel des Abends feierte der THW Kiel seinen dritten Pflichtspielsieg innerhalb von nur sechs Tagen. Bei Frisch Auf Göppingen setzten sich die Norddeutschen mit 28:24 (12:10) durch und festigten damit ihren vierten Tabellenplatz mit 34:10 Punkten.
Die Partie entwickelte sich zunächst ausgeglichen, bis Oskar Neudeck in der 45. Minute mit dem 18:17 die erste Führung für Frisch Auf Göppingen erzielte. Doch wie in den vorangegangenen Spielen bewiesen die Kieler Nervenstärke und vertrauten auf ihre eigene Stärke. Besonders beeindruckend war die Schlussphase: Mit drei Treffern in Serie zum 26:22 in der 58. Minute brachte der ungarische Rechtsaußen Bence Imre den THW auf Siegkurs und besiegelte den verdienten Auswärtssieg.
Beide Mannschaften zeigten damit erneut, warum sie zu den stärksten Teams der Bundesliga zählen. Während Flensburg weiterhin Druck auf Spitzenreiter Magdeburg ausübt, demonstriert Kiel mit seiner dritten Siegesserie in kurzer Zeit eindrucksvoll seine Formstärke.



