SV Todesfelde: Dorfklub verdreifacht Etat und peilt 2. Handball-Bundesliga an
SV Todesfelde verdreifacht Etat für 2. Handball-Bundesliga

Handball-Sensation aus Schleswig-Holstein: SV Todesfelde verdreifacht Etat für Aufstieg

In einer bemerkenswerten finanziellen Kraftanstrengung hat der SV Todesfelde seinen Jahresetat innerhalb von nur sieben Wochen verdreifacht. Die Handballerinnen des Vereins aus dem schleswig-holsteinischen Todesfelde, einem Dorf mit rund 1000 Einwohnern, sammelten ab Januar zusätzliche 150.000 Euro ein, um die Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga beantragen zu können. Bisher betrug der laufende Etat lediglich 75.000 Euro.

Ungeschlagen zur Spitze: Ambitionierte Ziele im Frauenhandball

Die Mannschaft führt die 3. Liga Nord aktuell ohne Punktverlust an und verfolgt damit ehrgeizige Aufstiegspläne. Vorstand Holger Böhm vergleicht die Leistung mit einer Hummel, die eigentlich zu schwer zum Fliegen sei, es aber dennoch schaffe: „Diese Geschichte beschreibt die nicht für möglich gehaltene Leistung des gesamten Teams. Es wird natürlich insgesamt eine Herausforderung sein.“ Der Verein würde durch diesen Schritt auf ein neues Niveau gehoben, von dem das gesamte Dorf profitieren könne.

Cheftrainer Henning Ammen betont die historische Bedeutung: „Als ungeschlagener Aufsteiger in der 3. Liga melden wir jetzt für die 2. Handball-Bundesliga – das ist ein starkes Signal und ein besonderer Moment für unseren Verein.“ Die professionelle Arbeit im Hintergrund habe den Spielerinnen diese Chance erst ermöglicht.

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Sponsoring-Offensive als Schlüssel zum Erfolg

Die außergewöhnliche Finanzierungskampagne wurde durch eine intensive Sponsoring- und Spendenoffensive realisiert. Florian Haupt, Leiter Leistungssport im SVT-Handball, erklärt: „Jede weitere Unterstützung ermöglicht uns neue Investitionen und einen größeren Spielraum, der im Hinblick auf unsere ambitionierten Ziele auch notwendig ist.“ Die Aktion soll fortgeführt werden, um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern.

Anfang März wird sich entscheiden, wie viele Teams den Schritt in die Zweitklassigkeit wagen und in welcher Form eine mögliche Aufstiegsrelegation stattfinden wird. Für den SV Todesfelde wäre es der erste Aufstieg in die 2. Bundesliga überhaupt – eine beachtliche Leistung für einen Verein dieser Größenordnung.

Die Handballerinnen und ihr Trainerteam versprechen, weiterhin mit vollem Einsatz auf dem Feld zu arbeiten und ihren Weg mit Überzeugung fortzusetzen. Die erfolgreiche Finanzierungskampagne hat gezeigt, dass auch kleinere Vereine mit Engagement und Gemeinschaftssinn große Ziele erreichen können.

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