SV Warnemünde unterliegt in Berlin deutlich
Die Handballer des SV Warnemünde haben in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree eine klare Niederlage einstecken müssen. Beim Tabellendritten OSF Berlin unterlagen die Rostocker mit 24:40 (11:19) und waren über weite Strecken des Spiels chancenlos.
Personalmangel als roter Faden der Saison
Wie so oft in dieser Saison plagte die Mannschaft erheblicher Personalmangel. Trainer und Spieler Tim Völzke standen neben zwei Torhütern nur sieben Feldspieler zur Verfügung. „Keine Leute, keine Leute – das zieht sich wie ein roter Faden durch unser zweites Jahr in der Regionalliga“, beschrieb Völzke die schwierige Situation.
Unter diesen Umständen war mehr als die deutliche Niederlage kaum zu erwarten. Die Mannschaft konnte den Gastgeber lediglich bis zur 17. Minute mit 9:11 ärgern, doch nach der Pause zog OSF Berlin deutlich davon. „Nach dem Wechsel war mit dem Sprung zum 14:24 in der 37. Minute die Luft dann raus“, analysierte der Trainer.
Fehler werden eiskalt ausgenutzt
Völzke zeigte sich selbstkritisch: „Unsere Fehler hat der Gastgeber eiskalt ausgenutzt und für viele einfache Tore gesorgt. So kam dann auch die hohe Differenz zustande.“ Die Berliner Mannschaft nutzte ihre personelle Überlegenheit konsequent aus und setzte sich deutlich ab.
Die besten Werfer für Warnemünde waren Mallach mit 8 Toren und Kalbe mit 6 Treffern. Weitere Tore erzielten Fick (4), Walkenhorst (2), Staeben (2), Bardosch (1) und Reiser (1).
Kampf um den Klassenerhalt geht weiter
Trotz der deutlichen Niederlage blickt Tim Völzke nach vorn: „Noch haben wir neun Partien vor uns. In fünf von ihnen wird es gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gehen.“ Die Mannschaft muss in den verbleibenden Spielen punkten, um den Abstieg zu vermeiden.
Die nächsten Begegnungen werden zeigen, ob der SV Warnemünde trotz des anhaltenden Personalmangels die nötigen Erfolge einfahren kann, um die Klasse zu halten.



