Moïne Chaabani ist neuer Trainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 45-Jährige tritt die Nachfolge von Hervé Renard an, der die Nordafrikaner bei der Weltmeisterschaft für zwei Spiele betreute. Unter Renard gab es zwei Niederlagen, was das Vorrunden-Aus bedeutete. Zuvor war Trainer Sabri Lamouchi nach der klaren 1:5-Auftaktpleite gegen Schweden freigestellt worden.
Vertrag bis 2028 und internationale Erfolge
Chaabani erhält einen Vierjahresvertrag, wie der tunesische Fußballverband mitteilte. Mit Espérance Sportive de Tunis gewann der gebürtige Tunesier 2018 und 2019 die afrikanische Champions League. Zuletzt trainierte er seit Februar 2024 den marokkanischen Verein Renaissance Sportive de Berkane.
Hintergrund des Trainerwechsels
Die tunesische Nationalmannschaft durchlief während der WM in Katar eine turbulente Phase. Nach der Entlassung von Sabri Lamouchi übernahm Hervé Renard interimistisch, konnte jedoch keine Wende herbeiführen. Mit Chaabani setzt der Verband nun auf einen einheimischen Coach, der internationale Erfahrung mitbringt.
Die dpa berichtete über diese Personalie als Nachricht aus ihrem News-Kanal.



