Überraschende Trennung: Welchen Vertrauten Rose NICHT nach England mitnimmt
Trennung: Rose lässt Co-Trainer Zickler in Leipzig zurück

Marco Rose (49) bezieht noch bis Ende Juni Gehalt von RB Leipzig, doch bei seinem neuen Klub plant er längst die kommende Saison. Der erfahrene Bundesliga-Trainer, der im März 2025 bei den Sachsen entlassen wurde, übernimmt ab dem 1. Juli den AFC Bournemouth in der Premier League.

Rose geht nicht allein auf die Insel

Rose wird nicht allein nach England reisen. Ein Teil seines Leipziger Trainerstabs folgt ihm. „Es kommen zwei Co-Trainer mit. Ein Marco wie ich, also Marco Kurth und Frank Geideck. Ich kenne sie aus Leipzig, beziehungsweise Frank schon aus Mönchengladbach. Zudem bringe ich noch einen Analysten mit“, verrät er im ersten Interview seines neuen Vereins.

Damit steht fest: Rose und sein langjähriger Assistent Alexander Zickler (52) gehen erstmals getrennte Wege. Neun Jahre lang arbeiteten sie in Salzburg, Gladbach, Dortmund und bei RB Leipzig zusammen.

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Zickler wünscht Rose viel Erfolg

Bereits Mitte Mai hatte Zickler das Ende der Zusammenarbeit auf Instagram angekündigt. Der frühere Bayern-Star stellte klar: „Was bleibt, ist eine Freundschaft! Ich wünsche Marco erfolgreiche Momente auf der Insel.“

In Bournemouth unterschrieb Rose im April einen Vertrag bis 2029. Der Ex-Profi über seinen neuen Job: „Die Premier League ist die beste Liga der Welt. Für mich ist es also etwas ganz Besonderes, hierherzukommen und mit einer Top-Mannschaft zu arbeiten. Sie ist die umkämpfteste Liga mit der höchsten individuellen Qualität und der extremsten Intensität.“

Gleichzeitig gibt sich Rose demütig. „Ich bin nicht hier, um jedem zu erklären, wie Fußball funktioniert. Ich bin hier, um zu lernen, und natürlich auch, um eine Richtung vorzugeben, das steht fest. Aber wir werden das gemeinsam angehen. Ich finde das Fundament großartig.“

Rose spürt Erwartungsdruck

Nach einer Sensations-Saison mit Platz sechs und zuletzt 18 Ligaspielen ohne Pleite spielt Bournemouth erstmals in der 127-jährigen Klubgeschichte international. Beim ersten Spiel des Klubs in der Europa League steht Rose an der Seitenlinie. Die Erwartungen sind hoch, das weiß auch der Trainer.

„Macht mir nicht so viel Druck“, sagt er lachend. Und schiebt mit Blick auf sein Team nach: „Man sieht, dass wir enorme individuelle Qualität besitzen. Wir haben talentierte Spieler und erfahrene Akteure. Man merkt, dass wir uns noch in einem Prozess befinden, aber schon auf einem sehr hohen Niveau stehen. Es ist extrem spannend, jetzt anzufangen.“

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