Emil Agyekum hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten im London Stadium den fast 44 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin absolvierte die Stadionrunde in 47,45 Sekunden und löschte damit die jahrzehntelang von Harald Schmid gehaltene Bestzeit. Schmid war am 8. September 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen.
Historischer Lauf im ausverkauften London Stadium
Vor 60.000 Zuschauern im Londoner Olympiastadion zeigte Agyekum eine herausragende Leistung. Er musste sich nur dem Norweger Karsten Warholm geschlagen geben, der in 46,61 Sekunden einen Meetingrekord aufstellte. Agyekums Zeit von 47,45 Sekunden ist die schnellste, die je ein Deutscher über diese Distanz gelaufen ist.
Bedeutung des Rekordbruchs
Damit ist Agyekum der schnellste Deutsche über 400 Meter Hürden und hat einen Meilenstein in der deutschen Leichtathletik gesetzt. Der Rekord von Harald Schmid galt seit September 1982 als eine der langlebigsten nationalen Bestmarken. Agyekum unterbot die alte Bestzeit um drei Hundertstelsekunden.
Reaktionen und Ausblick
Der SCC Berlin zeigte sich stolz über die Leistung seines Athleten. Agyekum selbst äußerte sich nach dem Rennen: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, diesen Rekord zu brechen. Ich habe jahrelang darauf hingearbeitet.“ Der Erfolg macht ihn zu einem ernsthaften Anwärter für kommende internationale Meisterschaften.



