DFB-Star Freigang: Drei verpasste Dopingtests sorgen für Wirbel
Freigang: Drei verpasste Dopingtests sorgen für Wirbel

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang steht im Zentrum eines Dopingverdachts. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, soll die 26-Jährige von Eintracht Frankfurt drei Dopingkontrollen verpasst haben. Dies könnte für die Stürmerin ernste Konsequenzen haben, denn bei drei verpassten Tests innerhalb von zwölf Monaten droht eine Sperre wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regularien.

Was bisher bekannt ist

Laut Informationen sollen die versäumten Kontrollen im Zeitraum von Oktober 2022 bis Oktober 2023 stattgefunden haben. Freigang selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte auf Anfrage, dass ein Verfahren eingeleitet worden sei. Man nehme die Angelegenheit sehr ernst und arbeite mit der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) zusammen.

Reaktionen aus dem Umfeld

Im Umfeld der Spielerin zeigt man sich überrascht. Freigang gilt als professionell und gewissenhaft. Ihr Verein Eintracht Frankfurt erklärte, man stehe im Austausch mit der Spielerin und dem DFB. Man vertraue darauf, dass der Sachverhalt aufgeklärt werde. Die 26-Jährige ist eine der bekanntesten Spielerinnen der Bundesliga und hat 22 Länderspiele absolviert.

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Mögliche Konsequenzen

Sollte sich der Vorwurf bestätigen, droht Freigang eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Die Anti-Doping-Bestimmungen sehen vor, dass Athleten stets für Kontrollen erreichbar sein müssen. Drei verpasste Tests innerhalb eines Jahres werden als Regelverstoß gewertet. Die NADA prüft derzeit den Fall. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

Auswirkungen auf die Nationalmannschaft

Der Fall Freigang könnte auch Auswirkungen auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft haben. Die Stürmerin ist eine wichtige Stütze im Team von Bundestrainer Horst Hrubesch. Sollte sie gesperrt werden, würde sie für die anstehenden Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2025 ausfallen. Der DFB hofft jedoch auf eine schnelle Klärung.

Bis zur endgültigen Entscheidung gilt für Freigang die Unschuldsvermutung. Die Fußballerin hat die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern und die versäumten Tests zu erklären. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, in denen Athleten nachträglich glaubhaft machen konnten, dass sie die Kontrollen nicht vorsätzlich verpasst hatten.

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