Thomas Müller schwärmt von Nathaniel Brown: „Wenn du wechselst...“
Müller über Brown: „Wenn du wechselst...“

Thomas Müller (36), Weltmeister von 2014 und Ikone des FC Bayern, hat sich am Montag bei einer Veranstaltung des Nahrungsergänzungsmittel-Herstellers „superum“ in München zu möglichen Transferzielen seines Ex-Klubs geäußert. Dabei sprach er über den DFB-Linksverteidiger Nathaniel Brown (22) von Eintracht Frankfurt, der als Wunschspieler der Münchner gilt.

Müller über Brown: „Ein Spieler, der auf jeden Fall interessant ist“

Auf die Frage von BILD, ob Brown ein guter Neuzugang für den Rekordmeister wäre, antwortete Müller zunächst mit einem Scherz: „Das kommt immer auch auf das Management und die Vertragssituation an – da kenne ich mich jetzt nicht so aus. Was den Preis betrifft, weiß man nicht, was so ein Monatspaket kostet.“ Doch dann wurde der 756-fache Bayern-Spieler ernst: „Von den Qualitäten und vom Potenzial her auf jeden Fall! Wenn du als Spieler zum FC Bayern wechselst, hast du eine brutale Konkurrenz – aber er ist ein Spieler, der auf jeden Fall interessant ist. Ich glaube, das sieht jeder.“

Laut BILD haben sich die Sportchefs Max Eberl (52) und Christoph Freund (48) bereits mit Brown über die Vertragskonditionen für einen Sommerwechsel geeinigt. Allerdings fehlt noch eine Einigung mit Frankfurt über die Ablösesumme, die angeblich bei rund 65 Millionen Euro liegen soll.

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Müller macht Lennart Karl Mut

Der 18-jährige Bayern-Juwel Lennart Karl musste seinen WM-Traum wegen eines Muskelbündelrisses im linken Oberschenkel kurz vor Turnierbeginn begraben. Müller zeigte sich verständnisvoll: „Für den einzelnen Spieler, der rausfällt, ist das kurzfristig eine Katastrophe. Mittelfristig haben wir als Mensch und Leistungssportler alle unsere Herausforderungen und müssen damit umgehen. Eine Verletzung ist ein Rückschlag – und ein Rückschlag ist der Start für den Neuanfang. Vielleicht auch, um Dinge anzupassen oder noch einen draufzulegen und wieder zurückzukommen. Das ist ein ganz normaler Prozess.“

DFB-Elf nicht als WM-Favorit

Müller, der ab dem 11. Juni als WM-Experte bei MagentaTV fungiert, analysierte auch die Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Er sieht das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) nicht als Top-Favoriten: „Es schreit jetzt für mich nicht schon nach: ‚Oh ja, das Finale ist gebucht!‘“

Seine Begründung: „Wir sind auf einem guten Weg mit neun Siegen in Folge. Aber vom Gefühl her hatten wir 2014 mit Spielern wie Mesut Özil oder Sami Khedira eine Achse, die ein bisschen mehr an ihrem Höhepunkt war. Jetzt hast du sehr viele talentierte Spieler wie Musiala, Wirtz und wie sie alle heißen, die alle ein bisschen auf einem Weg sind.“ Dennoch schließt Müller eine Überraschung nicht aus: „Es ist natürlich für alle Spieler eine Gelegenheit, in den nächsten Wochen zu zeigen, dass dieser Weg trotzdem schon erfolgreich sein kann. Ich habe mich mal auf Spanien als meinen Favoriten festgelegt. Aber vielleicht können wir ja meinen Tipp umgehen und uns als Deutsche vordrängeln.“

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