DFB-Team: Neuer trainiert voll mit – Comeback vor WM-Start
Neuer trainiert voll mit – Comeback vor WM-Start

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr erstes öffentliches Training in Winston-Salem absolviert. Rund 3.000 Fans verfolgten die Einheit im W. Dennie Spry Stadium. Die wichtigste sportliche Nachricht: Manuel Neuer ist mit vollem Torwart-Einsatz dabei. Der 40-jährige Bayern-Kapitän stieg 23 Tage nach seiner erneuten Blessur an der linken Problem-Wade ins Mannschaftstraining ein. Nur noch sechs Tage trennen das Team vom ersten Gruppenspiel gegen WM-Neuling Curaçao.

Neuer absolviert alle Übungen mit Torwartkollegen

Neuer zeigte sich voll einsatzbereit und absolvierte alle Übungen gemeinsam mit seinen drei Torwartkollegen. Am letzten Bundesliga-Spieltag am 16. Mai war er gegen den 1. FC Köln ausgewechselt worden. Bei den beiden WM-Tests gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand Oliver Baumann im Tor, der zur Nummer zwei degradiert wurde. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bereits angekündigt: „Manu wird jetzt ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, wenn wir in Winston-Salem ankommen – und dann gegen Curaçao auch spielen.“ Neuer soll bei seinem DFB-Comeback nach zwei Jahren am kommenden Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston einen Kaltstart ohne Spielpraxis in sein fünftes WM-Turnier hinlegen.

Alle Feldspieler im Einsatz – Havertz trifft

Auf dem Gelände der Wake University waren in der deutschen Nacht auch alle 23 Feldspieler inklusive des nachnominierten Leipzigers Assan Ouedraogo im Einsatz. Der Aufgalopp nach der Anreise aus Chicago am Vormittag (Ortszeit) endete mit einem Abschlussspiel, bei dem Kai Havertz das erste, viel beklatschte Tor erzielte.

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Nagelsmann führt langes Gespräch mit Kimmich

Nach 45 Minuten war Schluss auf dem Platz. Die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich und Neuer beglückten die einheimischen Zuschauer danach noch fast eine Stunde lang mit Autogrammen und Selfies. Bemerkenswert war, dass sich der 31-jährige Kimmich zuvor mit Bundestrainer Julian Nagelsmann knapp eine halbe Stunde auf dem Platz unterhielt. Worüber die beiden sprachen, blieb unklar.

DFB-Präsident bedankt sich bei Fans

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte vor dem Beginn des Trainings eine Ansprache auf Englisch an die Zuschauer gerichtet. Besonderen Applaus bekam er für die Aussage, dass „Winston-Salem unsere Nummer-eins-Wahl als WM-Camp“ war. Das Gesamtpaket mit den Trainingsplätzen auf dem Universitätsgelände und dem Teamhotel The Graylyn Estate sei „einfach das Beste“ gewesen. Die 3.000 kostenlosen Tickets waren innerhalb weniger Minuten vergriffen.

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