Olympia 2026: Lara Markthaler genießt Slalom-Debüt mit Tanz und zeigt Mitgefühl für Lena Dürr
Die in München geborene Skifahrerin Lara Markthaler, bekannt als Paradiesvogel mit pink gefärbten Haaren, erlebte ihr Slalom-Debüt bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina mit ungetrübter Freude. Während sie ihre eigene Leistung feierte, zeigte sie tiefes Mitgefühl für ihre Teamkollegin Lena Dürr, die im zweiten Lauf enttäuschend ausschied. Die kommende Woche verspricht weitere spannende Erlebnisse für die junge Athletin.
Markthaler strahlt bei Olympia-Premiere
Lara Markthaler strahlte über das ganze Gesicht, als sie über ihr Slalom-Debüt sprach. „Ich war viel weniger aufgeregt als beim Riesenslalom – insgesamt viel lockerer und hatte viel mehr Spaß“, erklärte die 19-Jährige. „Oben habe ich noch ein bisschen getanzt mit meinen Freunden und Musik gehört.“ Bei ihrer Olympia-Premiere am Sonntag, die zufällig auf ihren Geburtstag fiel, belegte sie Platz 37. Im Slalom sprang Rang 39 heraus, mit 10,57 Sekunden Rückstand auf die große Mikaela Shiffrin.
Überwältigende Erfahrungen und klare Zukunftspläne
Von den Eindrücken bei Olympia wird Markthaler lange zehren. „Ich brauche jetzt wahrscheinlich einige Tage, bis ich das überhaupt verarbeiten kann“, gestand sie. „Es gab so viel Energie und Unterstützung für Afrika, das war wirklich überwältigend.“ Für die Zukunft auf Skiern hat sie eine klare Devise: „Gas geben, richtig Gas geben!“ Neben dem Sport stehen weitere Highlights an: nächste Woche eine Fashion-Show in Mailand als Zuschauerin und Mitte März eine Rede beim Forbes-Afrika-Event in Südafrika vor 1500 Menschen.
Mitgefühl für Lena Dürr und internationale Wurzeln
Markthaler zeigte besonderes Mitgefühl für Lena Dürr, die nach einem starken ersten Lauf auf Platz zwei lag und im zweiten Durchgang früh ausschied. „Ich glaube, da waren einfach die Nerven ein bisschen durch“, mutmaßte sie. Geboren in München als Tochter eines Deutschen und einer Südafrikanerin, lernte Markthaler das Skifahren von ihrem Vater. Sie wuchs in Italien, Österreich und Kanada auf und fühlt sich als Weltbürgerin. Obwohl sie in der U16 im deutschen Jugendkader stand, entschied sie sich schließlich für das Heimatland ihrer Mutter, Südafrika.



