Olympia-Hund Nazgul stürmt Langlaufstrecke und wird zum heimlichen Star der Winterspiele
Olympia-Hund Nazgul stürmt Langlaufstrecke zum Star

Ein tierischer Einlauf bei den Olympischen Winterspielen

In Tesero, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026, sorgte ein ungewöhnlicher Teilnehmer für Aufsehen. Der zweijährige tschechoslowakische Wolfshund Nazgul entkam aus der Wohnung seines Besitzers und fand sich plötzlich auf der Langlaufstrecke wieder, wo er Seite an Seite mit den Athletinnen um die Wette sprintete.

Doppelte Flucht und ein spektakulärer Auftritt

Nazgul öffnete eigenständig zwei Türen, um aus dem Haus der Familie Varesco zu entkommen, die direkt an der olympischen Loipe wohnt. Während des Team-Sprints der Frauen gesellte sich der Hund zur Griechin Konstantina Charalampidou (23) und der Kroatin Tena Hadzic (21). Die Zuschauer und Läuferinnen konnten ihr Erstaunen kaum verbergen, als der Wolfshund mit ihnen Richtung Ziel lief und sogar ein eigenes offizielles Zielfoto von OMEGA erhielt.

Elisa Varesco (35), die Schwester des Hundebesitzers Enrico, der sich zum Biathlon in Antholz befand, erklärte: „Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Wir hatten vermutet, er sei in Richtung unserer üblichen Gassirunde gelaufen, doch dann sahen wir ihn im Fernsehen und waren geschockt.“

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Wiederholte Ausreißerei und eine glückliche Rückkehr

Nachdem FIS-Streckenchef Michel Rainer (44) den streunenden Hund im Zielbereich einfing und aus dem Skistadion brachte, entwischte Nazgul erneut. Diesmal lief er jedoch nicht zurück auf die Strecke, sondern in den Nachbarort, wo die Familie ihn schließlich einfangen konnte. „Nazgul ist manchmal extrem wild, aber auch ein sehr lieber Hund“, so Varesco.

Als BILD-Reporter Sten Hornig (35) den Hund besuchte, lag Nazgul entspannt in seinem Zwinger und gähnte. Lucio Varesco (66), der Vater des Besitzers, ließ den heimlichen Olympia-Star heraus, woraufhin dieser schwanzwedelnd jaulte und den Reporter vor Freude ansprang. Minutenlang ließ sich Nazgul kraulen und genoss ein Leckerli als Belohnung für sein abenteuerliches Intermezzo.

Der Name Nazgul ist an die Ringgeister aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ angelehnt, doch offenbar zogen ihn die olympischen Ringe magisch an. Sein tierisch starker Auftritt bleibt unvergessen und unterstreicht die unvorhersehbaren Momente, die den Sport so besonders machen.

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