In Hamburg hat die Beteiligung am Olympia-Referendum kurz vor Schließung der Wahllokale fast die 50-Prozent-Marke erreicht. Wie Landeswahlleiter Oliver Rudolf mitteilte, lag die Wahlbeteiligung bei 49,5 Prozent. Damit beteiligte sich fast jeder zweite abstimmungsberechtigte Hamburger an der Abstimmung.
1,3 Millionen Hamburger zur Abstimmung aufgerufen
Rund 1,3 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger ab 16 Jahren waren aufgerufen, über die weitere Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung Olympischer Spiele zu entscheiden. Konkret geht es um die Kandidatur für die Jahre 2036, 2040 oder 2044. Im Vergleich zum Olympia-Referendum im Jahr 2015, bei dem die Beteiligung bei 50,2 Prozent lag, ist die aktuelle Beteiligung nur geringfügig niedriger.
Bedeutung der Abstimmung
Die Bürger stimmen darüber ab, ob die Stadt ihre Bemühungen fortsetzen soll, als deutscher Kandidat für eine Olympia-Bewerbung zu fungieren. Das Ergebnis wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Hamburg in den kommenden Jahren weiterhin als Austragungsort für Olympische Spiele im Gespräch bleibt.



