Goldmedaille und Rasierer: Mathilde Gremaud setzt kuriose Team-Tradition fort
Nach ihrem triumphalen Sieg im Freeski Slopestyle bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Livigno hat die Schweizer Skistarin Mathilde Gremaud für einen ungewöhnlichen Moment gesorgt. Statt nur den verdienten Jubel zu genießen, griff die Olympiasiegerin direkt nach ihrem Gold-Triumph zum Rasierer.
Eine besondere Ehre für den Sieger
Im Schweizer Freeski-Team gibt es eine lange Tradition, die nach jedem großen Erfolg zelebriert wird. Der oder die Siegerin hat das Privileg, den Teamkollegen ein neues Styling zu verpassen. Diese kuriosen Rituale sind fester Bestandteil des Teamgeists und sorgen regelmäßig für Heiterkeit und Zusammenhalt.
Nachdem Gremaud ihren Olympiatitel erfolgreich verteidigt hatte, wurde die Tradition auch dieses Mal fortgesetzt. Die frischgebackene Goldmedaillengewinnerin nahm den Rasierer in die Hand und machte sich an die Arbeit.
Haare, Bart und Brustbehaarung: Das volle Programm
Die Aktion ging weit über einfache Haarschnitte hinaus. Mehrere Teamkollegen mussten sich nicht nur die Haare auf dem Kopf schneiden lassen, sondern teilweise auch Bart und Brustbehaarung opfern. Die ungewöhnliche Prozedur sorgte für große Erheiterung im gesamten Schweizer Team und begeisterte auch viele Olympia-Fans, die die Szene mitverfolgten.
Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, als Gremaud mit konzentriertem Blick und sicherer Hand ihre Kollegen stylte. Die Teamkameraden nahmen die unkonventionelle Behandlung mit Humor und guter Laune hin, was die besondere Atmosphäre im Schweizer Lager unterstrich.
Emotionen pur nach dem Sieg
Bereits auf dem Podest hatte Mathilde Gremaud ihre Emotionen kaum zurückhalten können. Nachdem sie die Goldmedaille im Slopestyle gewonnen hatte, brach die Schweizerin in Tränen aus - ein Moment purer Freude und Erleichterung nach monatelanger Vorbereitung und harter Arbeit.
Doch schnell verwandelten sich die Tränen der Rührung in Lachen und Jubel, als das Team zusammenkam und die traditionelle Rasier-Aktion begann. Diese ungewöhnliche Zeremonie zeigt einmal mehr, dass im Spitzensport nicht nur Leistung, sondern auch Teamgeist und Tradition eine wichtige Rolle spielen.
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo haben damit nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch diese besonderen zwischenmenschlichen Momente hervorgebracht, die den olympischen Gedanken lebendig halten.



