Boris Becker, der einstige schärfste Kritiker von Alexander Zverev, setzt nun voll auf den deutschen Spitzenspieler als diesjährigen Wimbledon-Sieger. „Das ist die Chance seines Lebens, und das meine ich im Ernst, Wimbledon zu gewinnen“, sagte der 58-Jährige im gemeinsamen Podcast mit der früheren Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic. „Der Junge gefällt mir unglaublich gut.“
Becker tippt auf Zverev im Finale gegen Djokovic
Becker, dreimaliger Wimbledon-Sieger, prognostiziert, dass Zverev im Endspiel des Rasenklassikers in London auf den serbischen Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic treffen wird. „Ich glaube, dass Sascha Zverev gewinnen wird“, so Becker. Zverev, der amtierende French-Open-Champion, trifft heute im Halbfinale auf den britischen Überraschungsmann Arthur Fery (14.30 Uhr/Prime Video). Becker hält den Lokalmatador und klaren Außenseiter für chancenlos gegen den Weltranglisten-Dritten aus Hamburg. Djokovic spielt im zweiten Halbfinale gegen den italienischen Weltranglisten-Ersten und Vorjahressieger Jannik Sinner.
Petkovic: French-Open-Triumph befreit Zverev
Andrea Petkovic sieht den French-Open-Triumph als Befreiungsschlag für Zverev. Sie empfinde den Tokio-Olympiasieger als „total befreit“. „Dieser kleine meckernde Mann, den man im Hinterkopf habe, der habe Sendepause“, sagte die 38-Jährige, die in Wimbledon auch für den Bezahlsender Prime Video arbeitet.
Zverev profitiert von Alcaraz‘ Ausfall
Zverev kommt zugute, dass der spanische Tennis-Topstar Carlos Alcaraz, wie schon bei den French Open, auch für Wimbledon verletzt absagte. Dadurch ist der deutsche Spitzenspieler hinter dem Weltranglisten-Ersten Sinner an Position zwei gesetzt. In seinen fünf bisherigen Runden hat er erst zwei Sätze abgegeben. Mit dem Triumph in Paris hatte sich Zverev den lang ersehnten Traum des Grand-Slam-Titels erfüllt, dem er lange hinterhergelaufen war.



