Snooker-WM: Zhao Xintong scheitert im Viertelfinale – Fluch des Crucible hält an
Snooker-WM: Zhao Xintong scheitert im Viertelfinale – Fluch des Crucible hält an

Bei der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield ist Titelverteidiger Zhao Xintong ausgeschieden. Der Chinese verlor am Mittwoch im Viertelfinale mit 10:13 gegen den Engländer Shaun Murphy und scheiterte damit am sogenannten „Fluch des Crucible“. Seit 1977 konnte kein erstmaliger Weltmeister seinen Titel im Folgejahr erfolgreich verteidigen.

Zhao, der im Vorjahr als erster Chinese den Weltmeistertitel gewonnen hatte, lag früh mit 0:3 zurück, kämpfte sich aber zurück. Am Ende war Murphy jedoch zu stark. „Shaun hat mich stark unter Druck gesetzt und perfektes Snooker gespielt. Er hat den Sieg verdient“, sagte Zhao der BBC. Er habe als Titelverteidiger zwar Druck gespürt, aber es sei ihm trotzdem gut gegangen.

Für Murphy (43) ist es der zweite Einzug ins Halbfinale nach 2005, als er seinen ersten und bisher einzigen Weltmeistertitel gewann. Er benötigt noch zwei Siege für seinen zweiten Triumph. Zuvor waren bereits die Top-Favoriten Ronnie O’Sullivan, Mark Selby und Judd Trump ausgeschieden. O’Sullivan verlor gegen John Higgins, Selby gegen Wu Yize und Trump gegen Hossein Vafaei.

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