French Open: Zverev kämpft sich am Jahrestag seiner schweren Verletzung ins Achtelfinale
French Open: Zverev kämpft sich am Jahrestag seiner schweren Verletzung ins Achtelfinale

Alexander Zverev hat sich bei den French Open ins Achtelfinale gekämpft. Der Olympiasieger bezwang den an Position zwölf gesetzten Amerikaner Frances Tiafoe nach schwachem Beginn in 3:41 Stunden 3:6, 7:6 (6:3), 6:1, 7:6 (7:5). Den ersten Matchball verwandelte der 26-Jährige erst 18 Minuten nach Mitternacht, die Partie hatte am Jahrestag seiner schweren Verletzung auf dem gleichen Platz begonnen.

„Es war das härteste Jahr meines Lebens, ich liebe Tennis mehr als alles andere im Leben. Ich spiele den Sport nicht für das Geld, nicht für den Ruhm oder irgendetwas anderes“, sagte Zverev in einer emotionalen Siegesrede auf dem Platz. „Als man mir das genommen hat, war das sehr schwer. Ich bin sehr froh, zurück zu sein.“

Damit steht Zverev beim Sandplatz-Klassiker in Paris zum sechsten Mal nacheinander unter den besten 16 und trifft nun auf Grigor Dimitrow. Der Weltranglisten-29. aus Bulgarien bezwang Daniel Altmaier locker mit 6:4, 6:3, 6:1 und verhinderte damit ein deutsches Achtelfinal-Duell.

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Altmaier konnte nicht an seine überragende Leistung beim Fünf-Satz-Krimisieg in mehr als fünf Stunden gegen den italienischen Titelanwärter Jannik Sinner anknüpfen. Es sei emotional und körperlich schwierig gewesen, das vorige Match zu verarbeiten. „Am Ende ist man auch nur ein Mensch und kann draus lernen. Wenn das dann hoffentlich Woche für Woche Realität wird, gegen diese Topjungs zu spielen, wird das hoffentlich natürlich sein“, sagte Altmaier und bewertete sein Turnier und die Arbeit der vergangenen Wochen „sehr positiv“: „Es gibt noch sehr viele Baustellen, aber wir haben schon schöne Momente gehabt.“

Damit verpasste Altmaier die Wiederholung des größten Erfolgs seiner Karriere, als er 2020 ebenfalls beim Sandplatzklassiker in Paris das Achtelfinale erreicht hatte. Auch damals hatte er in Matteo Berrettini zunächst einen Top-Ten-Spieler geschlagen und war danach glatt in drei Sätzen ausgeschieden. Durch das Erreichen der dritten Runde wird sich Altmaier zumindest deutlich von Weltranglistenplatz 79 nach oben verbessern.

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