Deutsche Skispringerinnen verpassen erneut Podestplatz in Oslo
Die deutschen Skispringerinnen müssen weiterhin auf einen Podestplatz im Weltcup warten. Beim Abschlusswettkampf des Wochenendes am Holmenkollen in Oslo verpasste das DSV-Team zum elften Mal in Folge ein Top-3-Ergebnis. Agnes Reisch aus dem Allgäu sprang als beste deutsche Starterin auf den achten Platz.
Enttäuschende Serie setzt sich fort
Die deutsche Mannschaft zeigt seit Mitte Januar eine anhaltende Durststrecke ohne Podestplatzierungen. Bereits am Samstag war Agnes Reisch als Vierte knapp am Podium vorbeigesprungen. Die enttäuschende Serie umfasst nun elf aufeinanderfolgende Wettkämpfe ohne Top-3-Ergebnis, inklusive der enttäuschenden Leistungen bei den Olympischen Spielen.
Japanischer Doppelsieg bei den Frauen
Den Wettbewerb in Oslo dominierten die asiatischen Springerinnen. Yuki Ito aus Japan sicherte sich mit Sprüngen auf 127,0 und 126,5 Metern (225,6 Punkte) den Sieg. Knapp dahinter landete ihre Landsfrau Nozomi Maruyama mit 225,1 Punkten auf dem zweiten Platz. Die norwegische Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström komplettierte mit 224,1 Punkten das Podest.
Die slowenische Weltmeisterin Nika Prevc, die am Vortag ihren 17. Saisonsieg gefeiert hatte, musste sich mit dem sechsten Platz begnügen. Dies unterstreicht die hohe Konkurrenz und die Unberechenbarkeit des Skisprung-Weltcups.
Gemischte Ergebnisse im DSV-Team
Neben Agnes Reisch auf Platz acht erzielten weitere deutsche Springerinnen folgende Ergebnisse:
- Juliane Seyfarth: Platz zwölf
- Katharina Schmid: Platz dreizehn
- Selina Freitag: Platz vierzehn
Für Rekordweltmeisterin Katharina Schmid, die am Saisonende ihre Karriere beendet, bedeutete der dreizehnte Platz einen Schritt nach vorne. In der Vorwoche war sie in Lahti zum ersten Mal seit zehn Jahren im Weltcup bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.
Aussichten für die kommenden Wettkämpfe
Das deutsche Team steht vor der Herausforderung, die anhaltende Podestflaute zu beenden. Die konstante Leistung von Agnes Reisch, die zweimal unter den Top Ten landete, gibt Anlass zur Hoffnung. Die kommenden Weltcup-Stationen werden zeigen, ob die deutschen Skispringerinnen ihre Form steigern und endlich wieder auf das Podest zurückkehren können.



