Andre Höflich beendet Karriere nach drei Kreuzbandverletzungen
Snowboarder Höflich hört nach drei Kreuzbandrissen auf

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Andre Höflich beendet seine aktive Karriere. Der 28-Jährige vom SC Kempten hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen. Gleich drei Kreuzbandrisse warfen den Halfpipe-Spezialisten zurück. Wie Snowboard Germany mitteilte, wird Höflich künftig als Coach für körperliche Leistungsfähigkeit bei der Bundeswehr in Sonthofen arbeiten.

Karriere mit Höhen und Tiefen

Höflich gehörte zu den erfolgreichsten deutschen Snowboardern seiner Generation. Sein größter Erfolg war der Einzug ins olympische Finale von Peking 2022. In der Halfpipe belegte er dort einen starken achten Platz. Zudem stand er zweimal auf dem Podest im Weltcup. Seine konstante Leistungsfähigkeit trotz der zahlreichen Verletzungen beeindruckte selbst Fachleute.

„Andre ist ein großer Sportler, dessen Karriere leider immer wieder von schweren Verletzungen geprägt ist. Umso bemerkenswerter ist die Konsequenz, mit der er sich jedes Mal zurück arbeitet und nie den Glauben an sich verliert. Dafür verdient er größten Respekt“, sagte Sportdirektor Andreas Scheid.

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Abschied nach drei Kreuzbandrissen

Die erste schwere Kreuzbandverletzung erlitt Höflich 2019, die zweite folgte 2021 und die dritte im Jahr 2023. Jedes Mal kämpfte er sich zurück ins Training und auf den Schnee. Doch die ständigen Rückschläge forderten ihren Tribut. Die Entscheidung zum Karriereende sei ihm nicht leichtgefallen, erklärte Höflich gegenüber Snowboard Germany. Er blicke aber dankbar auf eine lehrreiche Zeit zurück.

Mit dem Wechsel zur Bundeswehr eröffnet sich für den Allgäuer eine neue berufliche Perspektive. Als Trainer für körperliche Leistungsfähigkeit wird er junge Soldaten betreuen und sein Wissen aus dem Spitzensport weitergeben.

Vermächtnis und Zukunft

Höflichs Karriere bleibt ein Beispiel für Ausdauer und Leidenschaft. Obwohl er nie eine olympische Medaille gewann, inspiriert sein Kampfgeist viele Nachwuchssportler. Snowboard Germany würdigte seinen Einsatz und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

Die deutsche Snowboard-Szene verliert mit Höflich einen Athleten, der trotz aller Widrigkeiten immer wieder aufstand. Sein Wechsel in die Trainerrolle sichert dem Sport jedoch einen erfahrenen und motivierten Fachmann.

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