Ein Kirchengebäude im aktuellen Assassin’s-Creed-Ableger befeuert Spekulationen: Erstmals in der fast 20-jährigen Seriengeschichte könnte ein Teil der Spielereihe in Deutschland spielen. In Assassin’s Creed Black Flag Resynced entdeckten Spieler während einer Mission eine Kirche, die der Nürnberger Lorenzkirche stark ähnelt. Das Bauwerk ist zusammen mit historischen Wahrzeichen aus früheren Teilen zu sehen. Auf Social Media gilt die Szene für viele als möglicher Hinweis auf das nächste Spiel.
Hinweise auf Süddeutschland als Schauplatz
Bereits 2022 kündigte Entwickler Ubisoft mit Assassin’s Creed Codename Hexe einen neuen Teil an. Offiziell ist bislang wenig bekannt. Im März 2026 sprach das Unternehmen von einer „düsteren, narrativen Assassin’s-Creed-Erfahrung“, die während eines „wichtigen historischen Zeitpunkts“ spielen soll. Fans vermuten seit Jahren, dass die Handlung im 16. oder 17. Jahrhundert in Süddeutschland angesiedelt sein könnte. Nürnberg zählte in dieser Epoche zu den bedeutendsten Städten des Heiligen Römischen Reiches.
Würzburg und Bamberg als mögliche Schauplätze
Insider deuteten zuletzt auch Würzburg als möglichen Schauplatz an. Im 17. Jahrhundert war die fränkische Stadt ein Zentrum der europäischen Hexenverfolgung. Auch das nahe gelegene Bamberg wurde durch seine Hexenprozesse berüchtigt. Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim ging wegen der zahlreichen Todesurteile als „Hexenbrenner“ in die Geschichte ein. Die Region Franken insgesamt wäre eine plausible Kulisse für das düstere Szenario.
Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, bleibt offen. Sollte Ubisoft seine Erfolgsreihe tatsächlich nach Deutschland verlegen, wäre das eine Premiere. Die vermeintliche Lorenzkirche könnte sich als clever versteckter Hinweis auf das bisher geheim gehaltene Abenteuer entpuppen.



