Bezos: KI schafft neue Aufgaben statt Arbeitslosigkeit
Amazon-Gründer Jeff Bezos hat auf der Technologiekonferenz VivaTech in Paris seine Ansicht bekräftigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht zu massenhaften Jobverlusten führen werde. Stattdessen erwartet er einen zunehmenden Arbeitskräftemangel, da KI neue Tätigkeitsfelder erschließe und bestehende Barrieren abbauen könne. Bezos betonte, die Menschen hätten unendlich viele Aufgaben, die derzeit durch Einschränkungen blockiert seien – genau diese Hürden könne KI beseitigen.
Umfrage zeigt gegenteilige Ängste
Eine aktuelle Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos aus dem Juni 2026 ergab hingegen, dass die Hälfte der US-Bevölkerung befürchtet, KI könne sie oder jemanden in ihrem Haushalt den Arbeitsplatz kosten. Bezos widerspricht dieser Sorge deutlich: Er glaube vielmehr, dass die Technologie einen Mangel an Arbeitskräften verursachen werde, da sie neue Aufgaben schaffe und die Produktivität steigere.
Raumfahrt als Lösung für Umweltprobleme
Neben KI äußerte sich der viertreichste Mensch der Welt, dessen Vermögen auf rund 250 Milliarden Dollar geschätzt wird, auch zu seinen Raumfahrtplänen. Der Gründer des Raumfahrtunternehmens Blue Origin erklärte, ein Ziel der Erkundung des Alls sei es, umweltschädliche Industrien von der Erde wegzubewegen. Bezos engagiert sich selbst im Bereich der KI und investiert in entsprechende Technologien.
Auf der VivaTech in Paris sprach Bezos vor einem Fachpublikum über die Zukunft der Arbeit und die Rolle von KI. Er betonte, dass die Technologie nicht den Menschen überflüssig mache, sondern im Gegenteil neue Möglichkeiten schaffe. Die Diskussion um KI und Arbeitsmarkt bleibt jedoch kontrovers, wie die Umfrageergebnisse zeigen.



