Es ist offiziell: Valve bringt seine nächste Hardware-Generation auf den Markt. Die Steam Machine und die VR-Brille Steam Frame sollen bereits im Sommer 2026 erscheinen. Der Gaming-Konzern hat den Zeitraum nun konkretisiert und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Gleichzeitig wird das Verifizierungsprogramm des Steam Decks auf die neuen Plattformen ausgeweitet, damit Nutzer leichter erkennen können, welche Spiele unterstützt werden.
Neue Plattformen für Steam-Spieler
Im Rahmen der Vorbereitungen erhalten Entwickler im Steamworks-Dashboard eigene Bereiche für Steam Machine und Steam Frame. Zahlreiche Spiele wurden nach Angaben des Unternehmens bereits geprüft. Ziel ist es, die Kompatibilität möglichst früh sicherzustellen und den Start der neuen Geräte vorzubereiten. Die Verifizierung soll sicherstellen, dass alle Spiele reibungslos auf den neuen Systemen laufen.
Mehr Leistung für das Wohnzimmer
Die Steam Machine ist als Wohnzimmer-PC mit SteamOS konzipiert. Nach Angaben von Valve soll sie etwa sechsmal leistungsstärker sein als das Steam Deck. Da beide Geräte auf derselben Softwarebasis arbeiten, laufen bereits als Deck Verified eingestufte Titel automatisch auch auf der neuen Hardware. Spiele, die auf dem Handheld zu wenig Leistung bekommen, werden für die Steam Machine extra geprüft. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration und eine hohe Kompatibilität von Anfang an.
Auch die Steam Frame setzt auf SteamOS. Die VR-Brille dient vor allem dem Streaming von PC-Spielen, kann Titel aber ebenfalls eigenständig ausführen. Das Verifizierungsprogramm bewertet diesen Betriebsmodus. Die Einstufung gilt anschließend sowohl für klassische Spiele als auch für VR-Titel. So können Nutzer sicher sein, dass ihre Lieblingsspiele auf der neuen VR-Plattform funktionieren.
Preis bleibt weiter geheim
Noch offen ist, wie viel die neuen Geräte kosten. Valve nennt bislang keine Preise. Gleichzeitig sind die Hardwarekosten zuletzt gestiegen. Davon war auch das Steam Deck betroffen. Der Handheld war über längere Zeit nicht verfügbar und wird inzwischen wieder verkauft. Im Vergleich zur unveränderten Hardware liegt der Preis jedoch rund 40 Prozent über der Preisempfehlung von 2023. Viele Fans hoffen deshalb auf günstige Preise für Steam Machine und Steam Frame, doch die Erwartungen werden zunehmend gedämpft. Valve betont, dass man sich der Preissensibilität der Kunden bewusst sei und an wettbewerbsfähigen Lösungen arbeite.
Insgesamt zeigt sich Valve optimistisch, dass die neue Hardware die Gaming-Landschaft bereichern wird. Die Kombination aus leistungsstarker Steam Machine und vielseitiger VR-Brille könnte neue Maßstäbe setzen. Weitere Details zu den Geräten und den Preisen werden in den kommenden Wochen erwartet.



