EU-Cybersicherheitsbehörde erhält Zugang zu KI-Modell Mythos
EU-Behörde erhält Zugang zu KI-Modell Mythos

Die EU-Behörde für Cybersicherheit (Enisa) soll Zugang zum KI-Modell Mythos des US-Unternehmens Anthropic erhalten. Der Einblick sei wichtig, um sich ein klares Bild der möglichen Risiken zu verschaffen, teilte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag mit. Mythos ist darauf spezialisiert, Lücken in Cybersicherheitssystemen zu finden, und sorgt deshalb weltweit für Besorgnis.

Hintergrund der Kooperation

Anthropic hat sein Modell noch nicht veröffentlicht. Bislang haben nur US-Behörden sowie eine Handvoll Konzerne testweise Zugriff. Die EU-Behörde Enisa soll nun ebenfalls Zugang bekommen, die konkreten Bedingungen müssen jedoch noch ausgehandelt werden.

Gefahr für das Finanzsystem

Offenbar ist das Modell so leistungsstark, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) darin eine mögliche Bedrohung für das globale Finanzsystem sieht. In Deutschland haben sich Verfassungsschützer und Politiker besorgt gezeigt. Der Kommissionssprecher erklärte weiter: „Mythos ist kein Einzelfall. Eine Welle neuer, leistungsstarker Modelle kommt gerade auf den Markt.“

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Die Entwicklungen zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Cybersicherheitsbehörden und KI-Entwicklern ist, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

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