Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk führt einem Bericht zufolge Gespräche mit dem US-Verteidigungsministerium über die Bereitstellung von Rechenleistung für Künstliche Intelligenz (KI). Es gehe um Rechenkapazitäten im Wert von mehreren Milliarden Dollar, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf Insider. Die Verhandlungen dauerten an und könnten noch scheitern.
SpaceX will mit Neocloud-Anbietern konkurrieren
Dem Bericht zufolge haben Mitarbeiter von SpaceX zudem Pläne erörtert, direkter mit sogenannten Neocloud-Anbietern wie CoreWeave zu konkurrieren. Dabei handelt es sich um Cloud-Dienstleister, die sich auf KI-Anwendungen spezialisiert haben. SpaceX wolle Kunden entsprechende Rechenkapazitäten zu niedrigeren Preisen verkaufen. SpaceX und das Pentagon reagierten zunächst nicht auf Reuters-Anfragen zu dem Bericht.
SpaceX-Aktie unter Druck
SpaceX peilt nach einem in letzter Sekunde abgebrochenen Startversuch seiner „Starship“-Rakete einen neuen Anlauf am Montag an. Das teilte das Unternehmen am Freitag auf seiner Website mit. Die Aktie von SpaceX ist seit dem Abbruch um rund sechs Prozent auf 124,30 Dollar gefallen. Sie war bereits zuvor von ihrem Höchststand nach dem Börsengang von 225,64 Dollar zurückgegangen und am Mittwoch unter den Ausgabepreis von 135 Dollar gefallen.



